Der Hellseher (Clyde Bruckman´s Final Repose) 3-4

Regie: David Nutter
Buch: Darin Morgan
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Peter Boyle (Clyde Bruckman)
  Stu Charno (Die Marionette)
  Frank Cassini (Detective Havez)
  Alex Diakun (Tarotkartenleser)
  Karin Konoval (Madame Zelda)
  Ken Roberts (Verkäufer)
  Jaap Broeker (Yappi)
  Doris Rands (Mrs. Lowe)
Handlung: Wahrsager, die ihren eigenen Tod nicht vorhersagen konnten, werden Opfer eines Serienmörders, der ebenfalls ein Hellseher zu sein scheint. Mulder und Scully werden bei ihrer Suche von einem widerwilligen Wahrsager unterstützt.
     
In Minneapolis besucht ein Mann eine Handleserin. Nachdem sie ihm nicht sagen kann, warum er das tun wird, was er tun wird, bringt er sie um. Mulder und Scully werden an den Tatort gerufen. Es handelt sich offenbar um einen Serienmörder, der Hellseher tötet. Die örtlichen Agenten setzen den "Phantastischen Yappi" ein, ebenfalls ein Hellseher, um den Ort zu untersuchen. Das flamboyante Medium behauptet, Mulder strahle negative Energien aus, da er an seinen Fähigkeiten zweifle, und der FBI-Agent muss den Raum verlassen. Der Lebensversicherungsvertreter Clyde Bruckman, ein älterer, alleinstehender Herr, hat tatsächlich die Fähigkeit, den Tod von Menschen und die Umstände, unter denen sie sterben werden, vorherzusagen. Er findet die Leiche eines früheren Opfers des Serienmörders. Als Mulder und Scully ihn befragen, hält Bruckman seine Fähigkeiten geheim, aber Mulder kommt zu der Überzeugung, dass er wirklich übersinnliche Kräfte hat und bringt ihn zur Wohnung der Handleserin. Bruckman hat tatsächlich Visionen und sagt voraus, wann und wo die Leiche der Frau gefunden wird. Seine Prophezeiung tritt ein. Als Mulder ihn wieder besucht, weigert sich Bruckman zunächst, mit ihm zu arbeiten. Man dürfe nicht in die Zukunft eingreifen. Er hat Angst vor derartigen Manipulationen. Aber schließlich hilft er Mulder doch und untersucht eine Reihe von Gegenständen, die den anderen Opfern gehört haben. Dabei führt er die Agenten zu einem bisher unbekannten Opfer des Mörders. Ein Stofffaden, der dem Mörder gehört, entlockt Bruckman eine Vision: Der Mann wird von Mulder verfolgt, als der FBI-Agent in einen auf dem Boden liegenden Bananenkuchen tritt. Für einen kurzen Moment abgelenkt, bemerkt er nicht den Mörder, der ihm die Kehle aufschneidet. Bruckman erzählt Mulder von der Vision, verheimlicht ihm aber seinen Tod. Ein Brief des Mörders trifft ein, der auch Bruckman mit dem Tod bedroht, und die FBI-Agenten stellen den alten Mann unter ihren Schutz. In ihrem Hotelzimmer erzählt Bruckman Scully von seinem Tod: Er werde mit ihr im Bett liegen, und sie werde seine Hand halten. Die amüsierte Agentin glaubt ihm nicht. Mulder berichtet er später von seinem einzigen Traum, den er stets träumt: Er liegt nackt in einem Feld und verwest. Mulder kann daraufhin die ganze Nacht nicht schlafen. Am nächsten Morgen holt Scully ihren Partner ab. Ein weiteres Opfer - diesmal ein Kartenleger - wurde gefunden. Inzwischen bleibt Detective Havez bei Bruckman. Kurz darauf erscheint der Mörder, der als Page im Hotel arbeitet. Er tötet nicht Bruckman sondern Havez. Als Mulder und Scully erscheinen, sind sowohl Bruckman als auch der Mörder verschwunden. Mulder findet den Mann in der Küche des Hotels, und die Verfolgungsszene spielt sich genauso ab, wie Bruckman sie vorhergesagt hat. Doch da Mulder gewarnt ist, wird er durch den Kuchen, in den er tritt, nicht abgelenkt und kann sich wehren. Scully erschießt den Mörder. Die FBI-Agenten finden Bruckman in seiner Wohnung. Er hat sich selbst getötet. Scully setzt sich auf sein Bett und hält seine Hand.