Die Liste (The List) 3-5

Regie: Chris Carter
Buch: Chris Carter
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Badja Djola ("Neech" Manley)
  Bokeem Woodbine (Sammon Roque)
  John Toles Bey (John Speranza)
  J. T. Walsh (Gefängnisdirektor Brodeur)
  Michael Andaluz (tätowierter Gefangener)
  Paul Raskin (Ullrich)
  Greg Rogers (Daniel Charez)
  Bruce Pinard (Perry Simon)
  Ken Foree (Parmelly)
  April Grace (Danielle Manley)
  Mitch Kosterman (Fornier)
  Don McKay (Oates)
  Patrick Finn (Kaplan)
Handlung: Mulder und Scully halten vielleicht endlich einen Beweis für Reinkarnation in ihren Händen, als eine exkutierter Mörder scheinbar sein Versprechen wahrmacht, und zurückkehrt, um Rache zu üben.
     
Im East Point Staatsgefängnis in Leon County, Florida, wird nach elf Jahren in der Todeszelle der Häftling Napoleon "Neech" Manley hingerichtet. Auf dem elektrischen Stuhl schwört der Schwarze, er werde sich reinkarnieren, zurückkehren und fünf Männer töten. Dann wird der Strom eingeschaltet. Wenige Tage später findet man einen Wärter tot in Manleys Zelle auf. Offenbar ist er erstickt worden. Direktor Brodeur schaltet das FBI ein, und Mulder und Scully übernehmen den Fall. Als Scully die Leiche untersucht, ist diese von Maden bedeckt. Ein Freund Manleys, John Speranza, behauptet, der Hingerichtete sei von den Toten zurückgekehrt. Der Wärter Vincent Parmelly erzählt Scully, es gäbe eine Liste der fünf Männer, an denen "Neech" sich rächen will. Der Häftling Roque kenne die Namen. Als die Häftlinge am nächsten Morgen zur Arbeit antreten, finden sie den madenzerfressenen Kopf eines weiteren Wärters. Mulder spricht mit Roque, aber der Mann will die Namen nur nennen, wenn man ihn in ein anderes Gefängnis verlegt. Der Direktor ist dagegen. Nachdem auch der kopflose Körper des Wärters in Brodeurs Büro gefunden wird, glaubt Mulder, "Neech" sei zurückgekehrt. Scully hingegen nimmt eine Verschwörung der Häftlinge oder der Wärter an. Sie sprechen mit Manleys Witwe, die extrem nervös und verängstigt wirkt. Auch sie scheint an die Rückkehr ihres Ehemannes zu glauben. Aus irgendeinem Grund fürchtet sie sich. Brodeur lässt sich Roque vorführen. Der Häftling teilt ihm mit, der Direktor sei die Nummer fünf auf der Liste. Daraufhin erschlägt Brodeur den Häftling, der jetzt als das dritte Opfer gilt. Mulder bezweifelt das jedoch und sucht den Henker auf. Er und Scully finden nur noch die von Maden übersäte Leiche. Eine weitere Spur führt sie zu Danny Charez, Manleys Anwalt, den der Hingerichtete für sein Todesurteil verantwortlich machte. Der Mann versucht nun, seine Schuld wieder gut zu machen, indem er Speranza unterstützt. Von ihm erfahren die FBI-Agenten, dass Mrs. Manley mit Vincent Parmelly zusammenlebt. Nachdem auch Charez erstickt wird, ist Parmelly der Hauptverdächtige. Mulder und Scully wollen ihn festnehmen. Nachts in ihrer Wohnung sieht Mrs. Manley den Geist von "Neech". Sie glaubt, Parmelly sei ihr zurückgekehrter Ehemann, der gekommen ist, um sich für ihre Untreue zu rächen. Sie erschießt den Wärter, bevor die Polizei eintreffen kann. Damit scheint der Fall aufgeklärt, aber Mulder ist mit der Lösung extrem unzufrieden. Er sieht kein Motiv für Parmelly. Brodeur, der sich jetzt sicher fühlt, schlägt Speranza zusammen, der ebenfalls behauptet, der Direktor sei der fünfte Mann auf der Liste. Als er später allein in seinem Auto fährt, packt ihn der Geist von "Neech" Manley. Sein Wagen gerät von der Straße ab und rast in einen Baum. Die Maden machen sich sofort über die Leiche des Direktors her.
Schnittbericht: Verglichen wurde die auf PRO 7 gezeigte Fassung und die in der Box erschiene Folge.
4:32 (7 sec) Nachdem der Strom angeschaltet wird zeigt die Kamera nun Napoleon "Neech" Manley von hinten wie sein Körper vom Strom durchzuckt wird. Durchs Glasfenster sieht man die Zuschauer der Hinrichtung. Die Kamera zeigt wie sich seine Hand an der Stuhllehne verkrampft. Dann fährt die Kamera auf den Brustgurt zu und schließlich fährt sie auf das schmerzverzerrte Gesichte von Neech zu.