Grotesk (Grotesque) 3-14

Regie: Kim Manners
Buch: Howard Gordon
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Susan Bain (Agent Sheherlis)
  Kasper Michaels (jüngerer Agent)
  Levani Outchaneichvili (John Mostow)
  Kurtwood Smith (Agent Bill Patterson)
  Greg Thirloway (Agent Greg Nemhauser)
  Zoran Vukelic (Künstlermodel)
  Paul J. Anderson (Sanitäter)
  John Milton Brandon (Rudy Aguirre)
  Amanda O´Leary (Ärztin)
  James McDonnell (Glasbläser)
Handlung: Mulders früher Mentor bittet ihn und Scully im Fall eines Serienmörders um Hilfe, dessen bizarre Verstümmelungsmorde auch nach dem Tod des Mörders nicht aufhören.
     
Washington, D.C. Nach einer Anatomieklasse tötet der Zeichner John Mostow das männliche Modell und verstümmelt den Mann. Am nächsten Morgen wird er von FBI-Agenten festgenommen; aber die Morde gehen weiter. Agent Bill Patterson, der diesen Killer seit drei Jahren verfolgt hat und der durch die Tatsache, dass die Morde nicht aufhören, sehr verstört ist, bittet den Fall an Mulder zu übertragen, einen ehemaligen Schüler von ihm, zu dem er allerdings ein sehr schlechtes Verhältnis hat. Mulder besucht Mostow in seiner Gefängniszelle. Der Mann, der immer das gleiche Bild gemalt hat, einen grotesken Gargoyle, und der viele Jahre seines Lebens in psychiatrischer Behandlung verbrachte, behauptet, er sei von einem Dämon besessen, und dieser Dämon habe jetzt einen anderen Menschen übernommen, der die Morde weiterführe. Als Mulder und Scully Mostows Wohnung untersuchen, finden sie den dunklen Raum von Zeichnungen des Dämonen bedeckt. In einem geheimen Hinterzimmer entdeckt Mulder Lehmstatuen des Teufels, in denen sich weitere verstümmelte Leichen befinden. Der Killer greift in dieser Nacht einen jungen Glasgießer an. Mulder erforscht die Geschichte der Gargoyle-Figur, um sich in den Täter hineinzuversetzen, wie Patterson es ihn gelehrt hat. Er beginnt selbst, die Fratze zu zeichnen und zu modellieren. In Mostows Wohnung wird er von einem Mann in Dämonenmaske angefallen. Der Angreifer kann fliehen, aber Scully findet am nächsten Tag das Messer des Mörders am Tatort. Als sie es untersuchen lässt, entdeckt man Mulders Fingerabdrücke. Mulder besucht wieder Mostow und will von ihm erfahren, wie er mit dem Dämonen Kontakt aufnehmen kann. Er schlägt den Gefangenen, und dieser meint, vielleicht habe der Dämon ihn ja schon gefunden. Scully erlebt Mulder als sehr distanziert und fremd, und sie macht sich Sorgen um ihren Partner, die von Assistent Director Skinner geteilt werden. Es scheint, als treibe Mulder in den gleichen Wahnsinn hinein, der auch den Künstler überwältigte. Nach einem Traum, in dem er von Patterson angegriffen wird, besucht Mulder noch einmal die Wohnung des Mörders und findet dort die Leiche von Agent Nemhauser, Pattersons Assistent. Als auch Patterson kurz danach auftaucht, erkennt Mulder, dass sein ehemaliger Lehrer selbst der Mörder ist. Nachdem er jahrelang versuchte, sich in den Täter hineinzuversetzen, hat der Wahnsinn auch von ihm Besitz ergriffen, und der Agent unterlag der Gefahr, in der sich nun auch Mulder befindet, und wurde zum Monster. Patterson flieht, aber Mulder kann ihn auf dem Dach stellen. Im Gefängnis beteuert Patterson seine Unschuld, während er mit seinem eigenen Blut das Bild des Dämons auf die Wände seiner Zelle schmiert.