Vom Erdboden verschluckt (Detour) 5-4

Regie: Brett Dowler
Buch: Frank Spotnitz
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Colleen Flynn (Michele Fazekas)
  Anthony Rapp (Jeff Glaser)
  Scott Burkholder (Agent Kinsley)
  J.C. Wendel (Agent Stonecypher)
  Alf Humphreys (Michael Askenoff)
  Merrilyn Gann (Ms. Askenoff)
  Tyler Thompson (Louis Askenoff)
  Tom Scholte (Michael Sloan)
Handlung: Die Agenten stellen Nachforschungen an, als in einer abgelegenen Region in Florida einige Menschen spurlos verschwinden.
     
In einer abgelegenen Gegend im Norden Floridas begegnen die zwei Landvermesser Michael Sloan und Marty Fox einer seltsamen Kreatur mit leuchtenden roten Augen. Sloan wird plötzlich nach unten gezogen und verschwindet im dichten Unterholz. Kurz danach wird Marty auch angegriffen. Während der zwölfjährige Louis Askenoff und sein Vater Opossums jagen, finden sie Martys verlassene Vermessungsausrüstung. Da er spürt, daß hier irgendetwas nicht in Ordnung ist, schickt er seinen Sohn mit dem Hund nach Hause. Als der Junge nach Hause rennt, hört man zwei Schüsse fallen. Währenddessen sind Mulder und Scully mit den Agenten Michael Kinsley und Carla Stonecypher auf einem Highway durch das ländliche Florida unterwegs zu einem kreativen FBI-Team-Seminar, bei dem die Teilnehmer gefordert sind, ihre Phantasie zu benutzen, um konstruktive Problemfälle durchzuspielen und zu lösen. Die Reise wird kurzerhand unterbrochen, als Polizisten eine Straße absperren. Durch die unerwartete Unterbrechung angespornt, steigt Mulder aus dem Wagen und stellt Nachforschungen an. Der Leiter des Such- und Rettungsteams, Michele Fazekas erzählt Mulder, daß mehrere Personen vermisst werden, und daß Spuren am Tatort weder als menschlich noch als tierisch identifiziert werden konnten. Mit angeregtem Interesse organisiert Mulder für sich und Scully zwei Zimmer in einem nahegelegenen Motel - und rettet sich dadurch vor den Qualen des Seminars. In dieser Nacht schleicht sich etwas in das Anwesen der Askenoffs. Ein verschreckter Louis erzählt den Beamten, daß er von einer unsichtbaren Kreatur mit leuchtenden roten Augen gejagt wurde. Obwohl die Geschichte als Phantasie eines kleinen Jungen abgetan wird, entdeckt Mulder paar Spuren im Innern des Hauses. Mulder erzählt Fazekas, daß das Geschöpf gefunden werden muss, bevor es mehr Schaden anrichten kann. Mit Hilfe des Technikers, der ein Infrarot-Suchgerät besitzt, machen sich Fazekas, Mulder und Scully auf die Suche nach dem Raubtier. Während der Suche vermutet Mulder, daß die Kreatur die Menschen angreift, da diese immer weiter in sein Revier eindringen. Das Infrarot-Suchgerät macht zwei Kreaturen im dichten Unterholz aus, die sich in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Die Gruppe teilt sich auf und eine Jagd folgt. Fazekas wird nach unten gezogen und verschwindet im Unterholz. Mulder erkennt, daß die Kreaturen die Gruppe absichtlich getrennt haben, um so leichter an den Anführer Fazekas heranzukommen. Als die drei eine Rettungsaktion starten, erzählt Mulder von einer X-Akte aus den frühen 50er Jahren, in der eine kleine Stadt in West Virginia von einer primitiv aussehenden Kreatur mit leuchtenden roten Augen terrorisiert wurde. Diese Kreaturen wurden von den Einwohnern als "Mottenmenschen" bezeichnet. Mulder, Scully und Glaser kommen Unbeabsichtigteerweise vom Wege ab. Ihr Trip wird unterbrochen, als die Kreatur sich kurz zeigt. Geleitet von Glaser und seinem Suchgerät dringt Mulder weiter ins Innere der Wildnis vor. Plötzlich springt eine der Kreaturen aus ihrem Versteck. Mulder eröffnet das Feuer, aber die Kreatur verschwindet wieder. Kurz darauf entfernt sich Glaser von der Gruppe und verschwindet auch. Während Mulder mit Scully diskutiert, wird er plötzlich zu Boden gerissen. Als er wieder auftaucht schießt Scully in die Büsche neben ihm. Mulder erleidet einen Schock, und Scully gibt ihr Bestes um ihn warm zuhalten, als die Dunkelheit hereinbricht. Am darauffolgenden Morgen, als Scully nach Nahrung sucht, fällt sie plötzlich aus dem Blickfeld. Mulder eilt ihr zur Hilfe und stellt fest, daß sie in eine kleine Höhle gefallen ist. In dieser Höhle entdeckt sie Fazekas und Louis Vater, die beide nur noch schwach atmend und an dicke Stangen gefesselt sind. Als Scully erkennt, daß die Kreatur nicht weit entfernt ist, wirft ihr Mulder seine Waffe herunter. Einen Moment später, als die zweite Kreatur in der Nähe ist, springt Mulder zu Scully in die Höhle. Als eines der Geschöpfe auf die Agenten zukommt, eröffnet Scully das Feuer und streckt die Kreatur nieder. Nachdem sich die beiden der Kreatur genähert haben, erkennen sie, daß es sich um einen Menschen handelt, der wie ein Tier gelebt hat. Kinsley und Stonecypher treffen ein und rufen Hilfe. Mulder entdeckt die Worte "Ad Noctum" oder "in die Dunkelheit" in eine der Stangen eingeritzt. Er deutet an, daß spanische Eroberer diese als Warnung dort eingeritzt haben und erzählt, daß Ponce de Leon vor 450 Jahren in diesem Gebiet nach der Quelle der ewigen Jugend gesucht hat. Er kommt zu dem Schluss, daß die Geschöpfe die Menschen als Bedrohung in ihrem Territorium angesehen haben und dementsprechend gehandelt haben. Stonecypher merkt an, daß die Kreaturen jeden verfolgen werden, der ihre Wälder betritt. Aus Angst vor dem Schlimmsten stürmt Mulder in Scullys Motelzimmer und findet seine Partnerin wohlbehalten auf, woraufhin die beiden die Stadt verlassen. Unter Scullys Bett sieht man noch zwei leuchtende rote Augen aufblitzen.