Der große Mutato (Post-Modern Prometheus) 5-6

Regie: Chris Carter
Buch: Chris Carter
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: John O´Hurley (Dr. Pollidori)
  Pattie Tierce (Shaineh)
  Stewart Gale (Izzy)
  Chris Giacoletti (Booger)
  Chris Owens (Mutato)
  Miriam Smith (Elizabeth Pollidori)
  Vitaliy Kravchenko (JJ)
Handlung: Die Bewohner des ländlichen Indiana sind der Überzeugung, daß ein Frankenstein-ähnliches Monster in der Gegend umhergeht.
     
In der Nachbarschaft des ländlichen Indiana schaut Shaineh Berkowitz eine Talkshow im Fernsehen. Sie ist von dem Interview so entzückt, daß sie nicht bemerkt, wie jemand das Haus mit einem Termitenzelt eindeckt. Eine dunkle Gestalt betritt die Küche und wirft etwas kleines Weißes in eine Bratpfanne, das eine chemische Reaktion auslöst, die eine weiße Gaswolke produziert. Shaineh schaut sich im Haus um, als sie eine Anwesenheit im Haus fühlt. Plötzlich taucht ein grauenvoll entstelltes, Frankenstein-ähnliches Gesicht aus der Nebelwolke auf, woraufhin Shaineh erschreckt. Später, als die Agenten durch Landschaft Indianas fahren, liest Scully einen an Mulder adressierten Brief laut vor. In diesem Brief beschreibt Shaineh, wie sich ihr vor achtzehn Jahren eine Gestalt in ihrem von Rauch gefülltem Schlafzimmer genähert hat, während eigenartigerweise die Stimme der Sängerin Cher die Luft erfüllte. Drei Tage später war sie mit ihrem Sohn Izzy schwanger. Shaineh erklärt, daß sie Mulder in der Jerry Springer Show gesehen hat, und nun hofft, daß er ihren Fall untersuchen wird. In der Tat fahren die Agenten zu Shainehs Haus. Dort finden sie ein Comicheft, das eine Kreatur zeigt, die genauso aussieht, wie die, von der Shaineh angeblich angegriffen wurde. Shaineh erklärt, daß das Monster der große Mutato genannt wird, eine Erfindung Izzys schöpferischer Phantasie, der anscheinend eine Vorliebe für Erdnussbutter-Sandwichs hat. Izzy und seine Freund führen die Agenten in einen Wald, wo sie die Sandwichs als Köder benutzen, um die Kreatur anzulocken. Die Gruppe verfolgt es, doch das Geschöpf verschwindet in der Nacht. Daraufhin begegnet Mulder einem alten Mann, der behauptet, daß das wirkliche Monster sein eigener Sohn sei, der Wissenschaftler Dr. Francis Pollidori. Die Agenten suchen Pollidori auf, der ihnen seine Experimente genetischer Manipulation erklärt. Er zeigt ihnen ein Photo einer Fruchtfliege, aus deren Mund Beine wachsen. Später verabschiedet sich Pollidori von seiner Frau Elizabeth und tritt eine Reise zu einem Ziel außerhalb der Stadt an. Einen Moment später fällt ein Termitenzelt vor Elizabeths Fenster nieder. Als die Agenten in einem Country-Diner Rast machen, werden sie mit einem riesigen Essen gefeiert. Es stellt sich heraus, daß die ganze Stadt glaubt, Jerry Springer würde einen Bericht über die Kreatur drehen - das Ergebnis eines Zeitungsberichtes, in dem Mulder dahingehend zitiert wird, daß er die Existenz des Monsters bestätigt. Die Agenten erkennen, daß Izzy ihre Gespräche heimlich mitgeschnitten hat. Während die beiden Agenten eine Landstraße entlang fahren, entdeckt Mulder Pollidoris in Zeltfolie verhängtes Haus. Das Paar rennt hinein, wo sie Elizabeths bewusstlosen Körper finden. Kurz darauf verlieren auch sie das Bewusstsein. Der alte Mann, Professor Pollidoris Vater, tritt aus dem Rauch hervor und man erkennt, daß er eine Gasmaske trägt. Als die Agenten ihr Bewusstsein wiedererlangen, beschreibt Elizabeth ihren Angreifer als einen grauenhaft deformierten Mann mit zwei Mündern. Der alte Mann bringt der Kreatur ein Erdnussbutter-Sandwich, der sich den Film "Mask" mit Cher in der Hauptrolle im Fernsehen anschaut. Pollidori stellt sich seinem Vater gegenüber und stranguliert ihn vor lauter Wut. Als ein örtlicher Postbeamter behauptet, daß Monster gefunden zu haben, versammelt sich eine Horde von Einwohnern vor dem Postamt. Er zieht jemanden, der eine Gummi-Mutato-Maske trägt, aus dem Hinterzimmer und reißt ihm die Maske vom Kopf - es ist Izzy. Der Postbeamte zeigt daraufhin eine Kiste mit denselben Masken, die er abgefangen hat. Aufzeichnungen ergeben, daß der Rest des weißen Kuchens eine Substanz ist, die dazu benutzt wird, um Tierherden zu betäuben. Der Gebrauch dieser Substanz wird von der FDA, der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Medikamente und Lebensmittelzusatzstoffe, überwacht, was die Agenten wieder zurück zur Farm des alten Mannes führt. Als die Agenten am Schauplatz eintreffen, beschreibt ihnen eine eifrige Reporterin, die Aufzeichnungen über den Fall gemacht hat, daß sie gesehen hat, wie die Kreatur den alten Mann begraben hat. Kurz darauf nähert sich eine aufgebrachte Horde der Farm. Die Agenten erkennen, daß Pollidori seinen Vater getötet hat. Sie freunden sich mit dem ängstlichen Mutato an und versuchen, zu entkommen. Die Meute macht sie jedoch ausfindig und drängt sie in einen Keller. Pollidori und die Einwohner stürmen in den Keller. Dort behauptet Pollidori, daß die Kreatur von seinem Vater zum Leben erweckt wurde. Die Kreatur behauptet, daß sie niemals irgend jemanden verletzt hat. Er erklärt, daß der alte Mann vor 25 Jahren erkannt hat, daß sein Sohn geheime Experimente durchführte, von denen er, der Mutato, ein unglückseliges Produkt war. Der alte Mann begann, sich um die Kreatur zu kümmern und ihm einen Freund zu erschaffen. Während die Kreatur ihre Geschichte weitererzählt, zählen Mulder und Scully eins und eins zusammen und schauen auf die Meute in dem Keller von denen einer einem Pferd ähnelt, ein anderer einem Ziegenbock und so weiter. Die Leute kommen zu dem Schluss, daß der Mutato letztendlich gar kein Monster ist. Ein Polizeifahrzeug entfernt Pollidori vom Schauplatz. Die Agenten nehmen die Kreatur in Haft, doch anstatt sie in ein Gefängnis zu bringen, fahren sie mit ihm in einen Nachclub in Memphis, wo Cher dem Mutato, ihrem größten Fan, ein Ständchen bringt.