Ein Spiel (Chinga) 5-10

Regie: Kim Manners
Buch: Stephen King / Chris Carter
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Susannah Hoffman (Melissa Turner)
  Larry Musser (Captain Jack Bonsaint)
  William MacDonald (Bubby Riggs)
  Jenny-Lynn Hutcheson (Polly Turner)
  Henry Beckman (alter Fischer)
  Carolyn Tweedle (Jane Froelich)
  Dean Wray (Rich Turner)
  Gordon Tipple (Assistant Manager)
  Harrison R. Coe (Dave)
  Ian Robison (Ranger)
Handlung: Die Einwohner einer Küstenstadt im US-Bundesstaat Maines werden von einem kleinen Mädchen und ihrer Puppe terrorisiert.
     
In Amma Beach, Maines, begleitet die fünfjährige Polly Turner ihre Mutter Melissa in den Supermarkt. Polly sitzt im Kindersitz des Einkaufswagens und hält ihre Puppe Chinga fest. Als sie an den Inseln vorbeischlendert, erregt sie das Aufsehen des Fischhändlers Dave. Polly bemerkt Dave und erzählt ihrer Mutter, daß sie den Markt nicht mag. Melissa antwortet ihr, indem sie den Wagen schnell in einen anderen Teil des Supermarktes schiebt. Als Melissa durch die Tiefkühlabteilung geht, sieht sie plötzlich ein Bild von Dave im Glas eines Schrankes, wobei ein Messer aus einem Auge herausragt. Erschreckt sagt sie ihrer Tochter, daß sie jetzt nach Hause gehen. Doch als Melissa sich auf den Weg zum Ausgang macht, beginnen die Kunden sich die Augen zu zerkratzen. Weiter hinten in der Fleischerei wird Daves Aufmerksamkeit von der Gestalt einer großen Chinga-Puppe abgelenkt, die sich in einer Metalltür spiegelt. Dave greift nach einem Messer aus seinem Gürtel doch richtet es plötzlich auf sich selbst. Scully, die gerade Urlaub in Maine macht, fährt mit ihrem Leihwagen auf den Parkplatz des Supermarktes. Ein alter Mann kommt aus dem Laden und erzählt Scully, daß ein Doktor gebraucht wird. Im Geschäft beobachtet Dave, wie ein Messer aus seinem Auge herausragt. Scully ruft Mulder an und erzählt ihm von der bizarren Situation. Mulder sagt seiner Partnerin, daß dies die Folge von Hexerei oder Zauberei sein könnte. Scully kann jedoch keinen physikalischen Beweis finden, der diese Theorie unterstützen würde. Zusammen mit dem Police Chief Jack Bonsaint und seinem Deputy Buddy Riggs überprüft Scully die Aufnahmen der Überwachungskamera. Sie bemerkt, wie Melissa Turner als einzige Kundin in Richtung des Ausganges eilt. Bonsaint erzählt Scully, daß die Einwohner glauben, daß Melissa eine Hexe sei. Buddy Riggs telefoniert mit Melissa und teilt ihr mit, daß Bonsaint sie über die Ereignisse im Supermarkt befragen wird. Riggs verspricht, ihr zu helfen, doch Melissa warnt ihn, von ihr fort zu bleiben. Im Hintergrund taucht unbemerkt von Melissa der Schatten der großen Chinga-Puppe auf. Bonsaint und Scully suchen Melissa Haus auf, doch dieses ist leer. Bonsaint erzählt Scully, daß Melissa einen Fischer geheiratet hatte, der bei einem Bootsunfall starb. Bonsaint erklärt, daß es ein Vorkommnis zwischen Polly und Jane Froelich, der Besitzerin eines Kindertagesheimes, gegeben hat. Es scheint so, als ob Jane Polly geschlagen hatte, als diese unkontrollierbar wurde. Jane behautet, daß sie kurz darauf zu Boden geworfen wurde. Bonsaint glaubt jedoch, daß das kleine Mädchen Jane niemals berührt hat. Dann teilt Bonsaint Scully mit, das Daves Interesse an Melissa unerwidert war. Riggs trifft in einer Eisdiele auf Melissa und Polly. Melissa beschreibt, wie sie Bilder von gewalttätigen Todesfällen, so wie Daves Tod, gesehen hat, bevor diese sich ereignen. Riggs gibt Melissa den Schlüssel zu einer abgelegenen Hütte und schlägt ihr vor, die Stadt zu verlassen. Währenddessen gerät Polly aus der Fassung, als eine Angestellte ihrer Forderung nach mehr Kirschen nicht nachkommt. Kurz darauf gerät der Pferdeschwanz des Mädchens in eine Eiscreme-Maschine. Riggs springt hinter den Tresen und rettet das Mädchen. Scully und Bonsaint statten Jane Froelich einen Besuch ab. Sie behauptet, daß Melissa die Nachfahrin einer Hexe ist, und ihre verfluchte Abstammung an Polly weitergibt. Als sie später mit einem Beamten in einer Ranger-Station in der Nähe von Riggs abgelegener Hütte spricht, erlebt Melissa eine weitere Vision. Dieses Mal sieht sie ein Bild von Froelichs blutigem Körper im Rückspiegel des Wagens. Melissa dreht das Auto um und fährt nach Hause. Währenddessen hört Froelich den Song "Hokey, Pokey" vom Kindertagesheim kommen. Sie bahnt sich einen Weg durch die Dunkelheit und trifft auf die große Chinga-Puppe. Sie hebt ein Stück einer zerbrochenen Schallplatte auf, doch anstatt es als Verteidigungswaffe zu benutzen, sticht sie auf sich selbst ein. Später hat Melissa eine weitere Vision von Riggs Leichnam. Riggs findet Melissa zu Hause und ist überzeugt, daß sie etwas mit Froelichs Tod zu tun hat. Er besteht darauf, daß sie ihn zur Polizeistation begleitet. Nachher liegt Riggs Körper auf dem Küchenboden und sein Gummiknüppel ist mit Blut bedeckt. Scully erkennt den alten Mann aus dem Supermarkt auf dem Boot, auf dem Melissas Ehemann starb. Der alte Mann erzählt Scully die Geschichte, wie Rich Turner die Chinga-Puppe beim Kontrollieren von Hummerfallen gefunden hat. Rich beabsichtigte, die Puppe seiner Tochter zu geben, doch einige Tage später fand der alte Mann Richs Körper mit einem Enterhaken durch seinen Schädel. Melissa beginnt, die Türen und Fenster zu vernageln. Polly erzählt ihrer Mutter, daß sie nicht schlafen kann und Melissa verspricht ihr, daß der Lärm aufhört. Einen Moment später sieht Melissa eine blutige Reflektion von ihr in einem Fenster mit einem Hammer in ihrem Schädel. Scully und Bonsaint fahren zum Haus der Turners. Scully lugt durch die Fenster und sieht, wie Melissa versucht, Riggs Körper anzuzünden. Bonsaint bricht die Tür auf und Melissa rennt zu einem Wandschrank und schnappt sich eine Hammer, mit dem sie auf sich selbst einschlägt. Scully denkt schnell, schnappt sich die Chinga-Puppe und wirft sie in die Mikrowelle in der Küche. Als die Puppe schmilzt, wirft Melissa den Hammer weg und erlangt ihr Bewusstsein zurück. Später zieht ein anderer Hummerfischer eine Falle aus dem Wasser und entdeckt die verbrannte Chinga-Puppe darin. Plötzlich öffnen sich ihre Augen weit.
Schnittbericht: Verglichen wurde die Pro 7 mit der DVD Fassung.
1:22 (2 sec) Die Spieglung des Mannes mit dem Messer im Auge ist in einer Nahaufnahme zu sehen. Er fleht um Hilfe.
1:54 (3 sec) Ein alter Mann mit zerkratztem Gesicht ist zu sehen.
2:29 (12 sec) Der Fleischer versucht seine Hand mit dem Messer, zurück zu halten. Doch das Messer kommt dem Auge immer näher. Er hat keine Kontrolle über seine Hand. Man sieht die Spieglung eines Mädchens an der Kühlhauswand, während der Fleischer schreit.
21:17 (10 sec) Das Schalplattenstück nähert sich immer weiter dem Hals der alten Frau. Die Perspektive wechselt, und man sieht im Vordergrund ein Kind stehen, während sich die alte Frau im Hintergrund (undeutlich zu sehen) schreiend umbringt.
27:20 (6 sec) Die weinende Mutter sieht auf. Sie sieht das verunstaltete Gesicht eines toten im Fenster. Man sieht ihr erschrecktes Gesicht in einer Großaufnahme.
34:48 (4 sec) Die Mutter sieht zum Fenster. Dort sieht sieh ihr Gesicht mit dem Spitzhammer in der Stirn stecken. Sie schaut wieder zu ihrer Tochter mit der Puppe.