Alle Seelen (All Souls) 5-17

Regie: Rob Bowman
Buch: Frank Spotnitz / John Shiban
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Arnie Walters (Pater McCue)
  Glenn Morshower (Aaron Starkey)
  Jody Racicot (Pater Gregory)
  Emily Perkins (Dara / Paula)
  Lauren Diewold (Emily)
  Patti Allan (Mrs. Kernoff)
  Eric Keenleyside (Lance Kernoff)
  Tracy Elofson (Engel mit den vier Gesichtern)
  Lorraine Landry (Vicki Belon)
  Bob Wilde (George Vincent Dyer)
Handlung: Ein Priester bittet Scully um Hilfe, als ein behindertes Mädchen auf mysteriöse Art und Weise ums Leben kommt.
     
Father McCue, der Priester der Familie, der Scully während ihres Kampfes gegen den Krebs getröstet hat tauft die sechzehnjährige Dara Kernoff, ein schwer geistig behindertes Mädchen, das an einen Rollstuhl gefesselt ist. Später in der Nacht, während ein Ungewitter herrscht, gewinnt Dara irgendwie die Kraft in ihren Beinen, um das Haus zu verlassen. Lance, Daras Vater, bemerkt, daß irgendetwas nicht stimmt und begibt sich nach draußen. Dort sieht er Dara mitten auf der Straße mit erhobenen Händen vor einer dunklen Gestalt knien. Plötzlich blitzt es übernatürlich hell. Als Lance seine Tochter erreicht, erkennt er, daß sie tot ist, ihre Augen verschwunden, als ob sie in den Augenhöhlen ausgebrannt wären. Die dunkle Gestalt ist jedoch nirgendwo mehr zu sehen. Father McCue kontaktiert Scully und bittet sie um Hilfe bei der Suche nach der Lösung des mysteriösen Todesfalles. Später besucht Scully die Kernoffs und erfährt, daß Dara sechs Jahre zuvor adoptiert wurde. Das Mädchen litt an einer schweren Missbildung der Wirbelsäule, die sie für ihr gesamtes Leben an den Rollstuhl gefesselt hat. Es gibt keine Erklärung, wie Dara aus dem Haus gegangen ist, obwohl Lance davon überzeugt ist, gesehen zu haben, wie der Teufel sie auf der Straße unter Kontrolle hatte. Zusammen mit der Pathologin Vicki Belon untersucht Scully Daras Leichnam. Belon bemerkt ihre missgebildeten Hände und Füße, die sechs Finger bzw. Zehen enthalten. Widerwillig spricht Belon von der Möglichkeit, daß das Mädchen von Gott niedergeschlagen wurde, als ob sie ein Fehler sei. In der Zwischenzeit besucht ein Mann namens Father Gregory ein psychiatrisches Krankenhaus in der Hoffnung, Daras Zwillingsschwester Paula Koklos besuchen zu können. Sein Besuch wird jedoch von dem Sozialarbeiter Aaron Starkey verhindert, der bemerkt, daß dem Adoptionsgesuch seine Zustimmung fehlt. Erschüttert verlässt der Priester das Krankenhaus. In der folgenden Nacht betritt ein Mann Paulas Zimmer. Ein starkes Licht umgibt die Gestalt und Flügel formen sich auf dem Rücken. Am nächsten Tag untersucht Scully Paulas Leiche, dessen Augen ausgebrannt sind und die genauso kniet wie Dara. Mulder schließt sich seiner Partnerin an und offenbart, daß er Daras Geburtsurkunde gefunden hat, die aufzeigen, daß sie ein Vierling war. Kurz darauf erzählt Starkey, daß Paula kurz davor stand, von Gregory adoptiert zu werden. Die Agenten statten Gregory einen Besuch in seiner Kirche ab. Er behauptet hartnäckig, daß er Versucht hat, Paula zu beschützen. und bezieht sich auf den fortwährenden Kampf zwischen Gut und Böse für alle Seelen. Später erlebt Scully eine Vision von Emily, während sie Paulas Leichnam untersucht. Mulder stellt weitere Nachforschungen über die Adoptionsaufzeichnungen an und entdeckt Informationen über eine dritte Schwester, die vor einer Woche in ein jugendliches Krisenhaus gezogen ist und scheinbar obdachlos ist. Doch die dunkle Gestalt, die dieses Mal das Gesicht eines abscheulichen Löwen trägt, findet das Mädchen zuerst. Mulder zieht seine Waffe und weist die dunkle Gestalt an, ins Licht zu treten. Es stellt sich heraus, daß es sich um Father Gregory handelt. Gregory beklagt sich, daß sie zu spät gekommen sind, da er die dritte Schwester tot aufgefunden hat. Mulder kommt zu dem Schluss, daß Gregory für die Morde verantwortlich ist, doch Gregory behauptet hartnäckig, daß er versucht hat, die Seelen der Mädchen vor dem Teufel zu beschützen. Er warnt, daß die vierte Schwester gefunden werden muss, bevor es zu spät ist. Die beiden Agenten gehen vor die Tür des Verhörraumes der Polizei, in dem Gregory festgehalten wird, als neue Informationen über die vierte Schwester Roberta Dyer ans Licht kommen. In der Zwischenzeit betritt Starkey das Verhörzimmer und verlangt von Gregory den Aufenthaltsort des vierten Mädchens. Als Gregory nicht antwortet, wird er von dem Dämonen bei lebendigem Leibe verbrannt. Mulder macht sich auf den Weg zum haus von George Dyer, dem Adoptivvater der vierten Schwester. Dyer offenbart letztendlich, daß Father Gregory Roberta mitgenommen hat. Kurz darauf nähert sich die dunkle Gestalt Scully. Der Kopf der Kreatur rotiert, und die Gesichter eines Löwen, eines wilden Vogels und eines Satyrs kommt zum Vorschein. Erschüttert bittet Scully Father McCue um Antworten. Er erklärt, daß es sich bei der Vision, die sie gesehen hat, um einen Seraphen handelt, ein Engel, der vom Himmel herabgestiegen ist und vier Kinder mit einer sterblichen Frau gezeugt hat. Gott hat den Seraphen zur Erde geschickt, um die Mädchen, die die Seelen von Engeln besitzen, zurück in den Himmel zu holen, damit der Teufel sie nicht als sein eigen fordern kann. Später teilt Starkey Scully mit, daß das vierte Mädchen in Father Gregorys Kirche ist. Als sie sich in der Kirche befindet, sieht Scully Starkeys Schatten, der die Form eines Dämonen hat. Scully rettet das Mädchen aus der Kriechentfernung und versucht, sich einen Weg zum Hinterausgang zu bahnen. Plötzlich bricht ein blendendes weißes Licht aus, bei dem er sich um die mysteriöse dunkle Gestalt handelt. Die vierte Schwester verwandelt sich in Emily und bittet Scully darum, loszulassen. Widerwillig läßt Scully die Hand des Mädchens los und es verschwindet im Licht. Als das Licht verschwindet, bleibt nur der Körper des Mädchens zurück, dessen Augen ausgebrannt sind. Später teilt Scully Mulder mit, daß sie die Mädchen vor Starkey hätten beschützen sollen, nicht vor Father Gregory. Außerdem glaubt sie, daß niemand die Mädchen getötet hat, sie befinden sich jetzt nur an einem Ort, an den sie hingehören. Sie kommt zu dem Schluss, daß es bei dem Zwischenfall darum ging, loszulassen, von Emily.