Alte Seelen (Sein und Zeit) 7-10

Videotitel - Closure (Video 16)

Regie: Michael Watkins
Buch: Chris Carter / Frank Spotnitz
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Mark Rolston (Bud LaPierre)
  Rebecca Toolan (Teena Mulder)
  Shareen Mitchell (Billy LaPierre)
  Megan Corletto (Amber-Lynn LaPierre)
  Spencer Garrett (Bring)
  Kim Darby (Kathy Lee Tencate)
  Martin Grey (Agent Flagler)
  Randall Bosley (Ed)
Handlung: Das seltsame Verschwinden eines kleinen Mädchens führt Mulder dazu, Verbindungen zu früheren unerklärlichen Entführungen herzustellen. Scully glaubt jedoch, daß er den Fall mit dem Verschwinden seiner Schwester in Verbindung bringt.
     
Die fünfjährige Amber Lynn LaPierre sagt ihre Gebete auf, bevor ihre Eltern sie ins Bett stecken. Bud LaPierre setzt sich ins Wohnzimmer, um fernzusehen, doch er hört ein Geräusch im Haus. Er überprüft Amber Lynns Zimmer und muss erschreckt feststellen, daß das Gesicht der jungen Mädchens durch Strangulation völlig blau angelaufen ist. Er springt zurück und als er einen zweiten Blick auf seine Tochter wirft, scheint alles in Ordnung zu sein und sie zu schlafen. In der Zwischenzeit ist seine Frau Billy in ihrem Schlafzimmer. Sie versucht sich auf seltsame Art und Weise zu konzentrieren, um eine Entführungsnotiz zu schreiben. Bud geht über den Flur, um seiner Frau von der seltsamen Halluzination zu erzählen, als plötzlich Amber Lynns Tür ins Schloß fällt. Er versucht krampfhaft, sie zu öffnen, während unter der Tür Blut hervorquillt. Als Bud letztendlich die Tür aufbricht, muss er feststellen, daß Amber Lynn verschwunden ist. Am selben Abend assembliert Skinner ein Team von Agenten, um das Mädchen zu finden. Mulder besteht darauf, zu dem Fall hinzugezogen zu werden. Obwohl Skinner das Ganze nicht für eine X-Akte hält, gibt er Mulder bis zum Mittag Zeit, um einen Bericht zu erstellen. Am nächsten Morgen kommt Mulder in LaPierres Haus in Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien an. Er fragt nach der Lösegeldforderung, woraufhin Bud ihm mitteilt, daß sich die Nachricht in Amber Lynns Zimmer befindet. Billy lügt und sagt, daß sie sich bereits im Bett befunden hat. Mulder ist sich nicht so recht sicher, was er glauben soll. Später erscheint Scully im Motel und findet Mulder vor, der intensiv am Nachdenken ist. Skinner hat sie geschickt, um Mulders Bericht zu holen. Mulder Mobiltelefon unterbricht die Konversation der beiden. Es ist Mrs. Mulder, die ihren Sohn fragt, ob er den Entführungsfall untersucht. Sie scheint besorgt zu sein und bittet ihn, anzurufen, wenn er wieder zurück ist. Mulder und Scully kehren nach Washington zurück, wo Skinner den Brief mit seinem Team analysiert. Eine Analyse der Handschrift ergibt, das Billy LaPierre die Nachricht geschrieben hat, noch darin befindet sich keine Geldforderung. Obwohl die anderen Agenten glauben, daß die Eltern involviert sind, weiß Mulder, daß keine ihrer Theorien erklärt, was mit dem kleinen Mädchen geschehen ist. Scully begleitet ihn zurück zu seinem Büro und versucht ihn davon zu überzeugen, daß er den Fall mit dem Verschwinden seiner Schwester in Verbindung bringt. Mulder durchsucht etliche alte Akten und findet ein Dokument über einen Fall in Idaho aus dem Jahre 1987. Die letzte Zeile der Lösegeldforderung stimmen mit der überein, die in LaPierres Haus gefunden worden: "Niemand schießt auf Santa Claus!" Die Agenten besuchen die Frau, dessen Handschrift sich auf der Notiz befindet, Kathy Lee Tencate, die für die Entführung ihres sechsjährigen Sohnes in Haft sitzt. Obwohl der Junge niemals gefunden wurde, hatte sie den Mord gestanden. Mulder bemerkt, daß der Fall der LaPierre Situation ähnelt, und glaubt, daß sie unschuldig ist. Kathy Lee weigert sich jedoch, zu helfen, woraufhin die beiden wieder gehen. Allein in ihrer Zelle hat Kathy Lee eine geisterhafte Vision ihres Sohnes und ruft die Agenten zurück. Mrs. Mulder ruft ihren Sohn erneut an und hinterlässt eine Nachricht auf seinem Anrufbeantworter. Sie teilt ihm auf die Weise mit, daß vieles nicht gesagt wurde und daß sie hofft, da er es verstehen werde. Dann fährt sie mit der Verbrennung von Fotos von Mulder und seiner Schwester fort. Mulder kehrt nach Sacramento zurück, um den LaPierres eine Videoaufzeichnung von Kathy Lees Geständnis zu zeigen. Sie versichert ihnen auf dem Band, daß ihre Tochter geschützt ist. Das Paar reagiert darauf sehr emotionell. Die LaPierres revidieren ihre Aussagen bezüglich der Ereignisse in der Nacht der Entführung, woraufhin sie aus der Haft entlassen werden. Zurück in seinem Büro tadelt Skinner Mulder dafür, daß er seine paranormalen Ideen in den Fall einbringt. Scully unterbricht die beiden und teilt ihnen mit, daß Mulder Mutter tot ist. Sie durchsuchen das Haus von Mrs. Mulder und finden einen offenen Gasherd und ein Fläschchen mit Schlaftabletten. Mulder glaubt, daß seine Mutter wegen des LaPierre Falls Kontakt mit ihm aufnehmen wollte, und daß wer immer seine Schwester entführt hat, jetzt seine Mutter getötet und einen Selbstmord vorgetäuscht hat. Er bemerkt die fehlenden Familienfotos und bittet Scully darum, die Autopsie vorzunehmen. Auf der Suche nach Antworten begibt sich Mulder ein weiteres Mal ins Gefängnis nach Idaho zu Kathy Lee Tencate. Sie erzählt ihm, daß seine Mutter versucht hat, ihm mitzuteilen, daß seine Schwester Samantha bei den "Walk-ins" ist, alten Seelen, die sich im Sternenlicht verstecken, um andere Seelen vor dem zu beschützen, was sie in ihrem wirklichen Leben erlitten haben. Ein dickbäuchiger Mann beobachtet einige spielende Kinder im Santas Nordpol-Dorf Themenpark. Er verwandelt sich in einen Weihnachtsmann neben einer Reihe von Fernsehmonitoren, die das Dorf aufzeichnen. Daneben befindet sich ein Haufen von Videokassetten. Mulder spielt Scully in der Zwischenzeit die Nachricht seiner Mutter vor und versucht, zu erkennen, wovor sie ihn warnen wollte. Scully hat herausgefunden, daß Mrs. Mulder unheilbar an Krebs erkrankt war und Selbstmord begangen hat. Sie erzählt Mulder, daß seine Mutter wollte, daß er aufhört, nach Samantha zu suchen. Sie hatte wahrscheinlich gehofft, ihm den Schmerz nehmen zu können. Mulder bricht in Scullys Armen zusammen. Billy LaPierre sieht eine Vision von Amber Lynn neben ihrem Bett. An ihren Lippen erkennt sie, daß sie etwas sagen will. Skinner und Scully bringen Mulder nach Sacramento, da Billy ihn sehen möchte. Billy teilt Mulder mit, daß die Erscheinung von Amber Lynn die Nummer vierundsiebzig gesagt hat. Niemand versteht die Bedeutung dieses Wortes. Als die Agenten von dem Haus der LaPierres wegfahren bittet der erschöpfte und ausgelaugte Mulder darum, von dem Fall entbunden zu werden. Scully bemerkt ein Highwayschild für die Route 74 und schaut auf die Karte. Sie fahren die Route entlang in Richtung Santas Nordpol-Dorf. Skinner checkt die Umgebung, während Mulder und Scully das Gebäude betreten. Sie finden eine Reihe von Videomonitoren und einen Haufen von Videotapes, die bis ins Jahr 1960 zurückdatiert sind. Eines der Bänder enthält Bildmaterial von Amber Lynn LaPierre. Plötzlich erscheint der dickbäuchige Mann und schließt Mulder und Scully im Büro ein. Skinner verfolgt den Mann über das Gelände und verhaftet ihn. Mulder und Scully tauchen auf und stellen fest, daß sie sich auf frisch umgegrabener Erde befinden. Sie erkennen, daß sich dort Dutzende von unmarkierten Parzellen befinden - jede so groß wie das Grab eines Kindes.