Augenblicke (All Things) 7-17

Regie: Gillian Anderson
Buch: Gillian Anderson
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Colleen Flynn (Colleen Azar)
  Stacy Haiduk (Maggie Waterston)
  Stephen Hornyak (Dr. Paul Kopeikan)
  Nicolas Surovy (Dr. Daniel Waterston)
Handlung: Durch eine Reihe von scheinbaren Zufällen trifft Scully auf Jemanden aus ihrer Vergangenheit, der sie an ihren persönlichen und beruflichen Entscheidungen zweifeln läßt.
     
Scully kleidet sich vor einem Badezimmerspiegel an und geht leise ins Schlafzimmer, um sich ihren Mantel zu holen. Für einen kurzen Moment hält sie inne, blickt auf das Bett und geht in Richtung der Tür. Im Bett schläft Mulder. Dreiundsechzig Stunden vorher: An einem Samstag Nachmittag betritt Scully Mulders Büro mit Mittagessen. Er zeigt ihr Dias von fraktalen Kornkreisen, bemerkt jedoch, daß sie nur halbherzig zuhört. Als er ihr mitteilt, daß er zwei Flugtickets gebucht hat, um die Kornkreise in England zu untersuchen, beklagt sie sich darüber, daß sie am Wochenende noch genügend Arbeiten zu erledigen hat. Daraufhin ist Mulder verärgert, da er die Tickets nicht zurückgeben kann. "Warum können Sie nicht einfach einmal still stehen", fragt sie. "Ich würde nicht erfahren, was ich vermissen würde", antwortet er und verlässt den Raum. Scully wartet im Schwesternzimmer des Washington National Hospital auf die Autopsie Ergebnisse eines Falles, doch als sie eine Akte erhält, erkennt sie, daß es sich um den falschen Patienten handelt. Zufälligerweise erkennt sie den Namen auf den Röntgenbildern, Dr. Daniel Waterston, ihr früherer Medizin-Lehrer, mit dem sie eine romantische Beziehung hatte. Daraufhin zieht es sie in die koronarmedizinische Abteilung, wo sie von seinem Arzt, Dr. Kopeikan, abgefangen wird, der ihr erzählt, daß Waterston sie erwähnt hätte. Sie kehrt nach Hause zurück, wo sie einen Anruf von Waterstons Tochter Maggie erhält, die scheinbar nicht allzu gut auf Scullys Beziehung zu ihrem Vater zu sprechen ist. Nur widerwillig und ihrem Vater zuliebe lädt sie Scully ein, einen Krankenbesuch zu tätigen. Während Scully über die Einladung diskutiert, wird sie von Mulder angepiept, der sie darum bittet, eine Akte mit Informationen über Kornkreise aus einer nahegelegenen Forschungseinrichtung abzuholen. Obwohl sie durch Maggies Anruf etwas verwirrt ist, erklärt sie sich bereit, ihrem Partner zu helfen. Sie begibt sich ins Krankenhaus, geht jedoch irrtümlicherweise in ein falsches Zimmer. Sie bemerkt eine rothaarige Frau und entschuldigt sich für den Irrtum. Sie stattet Waterston im nebenanliegenden Zimmer einen Besuch ab, wobei der sie direkt fragt, warum sie die Medizin für das FBI verlassen habe. Sie sagt ihm, daß er ganz genau wisse, warum sie gegangen ist. Waterston war verheiratet und Scully hatte sich geweigert, für das Auseinanderbrechen seiner Familie verantwortlich zu sein. Während Scully vom Krankenhaus nach Hause fährt, erhält sie einen Anruf von Mulder, der nach den Dokumenten fragt. Inmitten des Gespräches tritt sie plötzlich auf die Bremse, um einer Fußgängerin auszuweichen, wobei sie nur knapp der Kollision mit einem Truck entgeht. Die Frau geht ohne stehen zu bleiben weiter, dreht sich jedoch um und schaut ganz ruhig die erstaunte Scully an. Daraufhin begibt sich Scully auf Mulders Botengang stellt erstaunt fest, daß es sich bei der Kontaktperson für die Kornkreis-Informationen um Colleen handelt, die rothaarige Frau aus dem Krankenhaus. Scully ist ein wenig verärgert, als Colleen ihr erzählt, daß ihr Beinahe-Unfall vielleicht ein Zeichen sein könnte, das Tempo ein wenig zurückzuschalten. Sie geht aus dem Haus hinaus und läßt den Ordner fallen. Als sie die Papiere wieder aufhebt, fallen ihre Augen auf ein herzförmiges Chakra. Ihr Telefon klingelt; es ist das Krankenhaus, das sie darüber informiert, daß sich Zustand von Waterstons Herz verschlechtert hat. Zurück im Krankenhaus hilft Scully den Ärzten dabei, sich für eine Behandlungsmethode zu entscheiden. Außerdem diskutiert sie mit Waterston von Herz zu Herz. Er teilt ihr mit, daß seine Ehe zerbrochen ist, kurz nachdem sie gegangen ist, was auch Maggies Wut ihr gegenüber erklärt. Dann gibt es zu, daß er seit zehn Jahren in Washington lebt und ihrer Spur gefolgt ist. Scully ist gerührt und offenbart ihm, daß sie sich des öfteren gefragt hat, ob sie in ihrem Leben den richtigen Weg eingeschlagen hat. Sie legt ihren Kopf auf seine Brust, während er sie tröstet. Plötzlich gibt der Überwachungsmonitor ein Alarmsignal ab. Während Scully versucht, ihn wiederzubeleben, fällt Waterston ins Koma. Da sie nicht weiß, an wen sie sich wenden soll, zwingt sich Scully zu einem weiteren Besuch bei Colleen. Diese teilt Scully mit, daß sie den Dingen gegenüber vielleicht viel offener ist, als sie selbst vermuten würde. Colleen sagt, daß Waterstons Zustand durch Schmerz auf der Suche nach Heilung verursacht wurde. Später wandelt Scully tief in Gedanken versunken durch die Straßen. Sie bemerkt die Fußgängerin, die ihren Verkehrsunfall verhindert hat, auf der anderen Straßenseite. Scully folgt der Frau in einen buddhistischen Tempel, findet sich darin jedoch allein vor. Vor der Statur Buddhas fällt sie, überwältigt von Traurigkeit und Verwirrung, auf die Knie. Ihr ganzes Leben eilt vor ihren Augen vorbei und endet abrupt mit dem sterbenden Körper von Waterston. Scully ist wieder hellwach. Sie kehrt ins Krankenhaus zurück uns führt ein ganzheitliches Heilungsritual durch, in der Hoffnung, Waterston aus dem Koma zu holen. Obwohl das Ganze funktioniert, verspottet Waterston die Idee, daß etwas anderes als die praktische Schulmedizin sein leben gerettet hat. Scully teilt ihm mit, daß er anderen Möglichkeiten gegenüber viel aufgeschlossener sein sollte, doch als er vorschlägt, über ihre gemeinsame Zukunft zu diskutieren, unterbricht ihn Scully. Sie sagt, daß es Zeit für ihn ist, die Verantwortung für den Schmerz zu übernehmen, den er seiner Familie zugefügt hat, und daß nicht mehr länger vor der Wahrheit davonlaufen soll. "Ich bin nicht dieselbe Person", gibt sie zu. "Ich würde es nicht wissen, wenn ich Dich nicht wiedergesehen hätte". Vor dem Krankenhaus sie Scully die Fußgängerin ein drittes Mal. Sie läuft auf die Frau zu, erkennt jedoch, daß es sich bei der Person um Mulder handelt. Er ist ohne Erfolg aus England zurückgekehrt und auf der Suche nach Scully. Nachdem sie mit einem Lächeln bemerken, daß "alles aus einem bestimmten Grund geschieht", kehren Scully und Mulder in sein Apartment zurück. Auf seiner Couch erzählt sie ihm von den letzten beiden Tagen. Mulder ist überrascht und amüsiert über Scullys göttliche Erscheinung im buddhistischen Tempel. Sie fragt sich, ob alle Entscheidungen im Leben zufällig geschehen, oder ob dabei eine größere Macht im Spiel ist. Mulder zieht dieses in Erwägung, bevor er jedoch antworten kann, bemerkt er, daß Scully eingeschlafen ist. Er deckt sie sanft mit einer Deckt zu und steht auf, um sie schlafen zu lassen. Zufälliger Weise sitzt unter Mulders Aquarium eine kleine, lächelnde Buddha-Figur.