Drei Wünsche (Je Souhaite) 7-21

Regie: Vince Gilligan
Buch: Vince Gilligan
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
Nebendarsteller: Paula Sorge (Jenn)
  William Sasso (Lesley Stokes)
  Kevin Weisman (Anson Stokes)
  Paul Hayes (Mr. Gilmore)
Handlung: Eine gleichgültige Dschini erfüllt drei Wünsche, doch , doch ihr Anbieten schafft mehr Chaos als Glück.
     
Jay Gilmore ist sauer, denn sein Angestellter Anson Stokes meldet sich weder am Walkie Talkie, noch kann er ihn irgendwo im Lagerhaus in Creve Coeur, Missouri, finden. Anson versteckt sich, um in Ruhe ein Jacht-Magazin zu lesen. Jay findet den Faulpelz und befiehlt ihm, das Lager 407 zu reinigen. Als sein Chef geht, öffnet Jay die Tür und schimpft dabei leise vor sich hin. Als er sieht, dass das Lager vollgestopft ist mit staubigen Möbeln und schimmelnden Pappkartons, stöhnt er laut auf und schnappt sich einen aufgerollten Persischen Teppich - doch der bewegt sich von alleine. Anson entrollt ihn und eine dunkelhaarige Frau fällt heraus. Unter ihrem rechten Auge befindet sich eine Träne aus einem Smaragd. Als Jay zu der offenen Tür vom Lager 407 kommt, ist niemand in Sicht. Er ruft nach Anson, aber seine Stimme wird leiser und ist dann plötzlich ganz weg - sein Mund ist verschwunden. Scully betritt das Büro, in dem Mulder Jay interviewt; eine Reihe von monströsen Nähten hat einen neuen Mund geschaffen. Er hat Schwierigkeiten zu sprechen, aber kann ihnen sagen, dass Anson Stokes irgendwie dafür verantwortlich ist, denn er hatte ihm gesagt, dass er den Mund halten sollte. Die Agenten fahren zu Anson nach Missouri. Sein Caravan ist überschattet von einer riesigen Yacht, die in seiner Einfahrt steht. Als sie sich der Tür nähern, versteckt sich Anson, weil er sie für Steuereintreiber hält. Er schickt seinen gelähmten Bruder Leslie an die Tür. Mulder und Scully zeigen Leslie ihre Ausweise und bemerken seinen motorisierten Rollstuhl. Er sagt ihnen, dass sein Bruder nicht zu Hause ist. Im Hinterzimmer des Caravans bemerken sie die dunkelhaarige Frau. Die Agenten gehen zum Lagerhaus und finden ein Foto von einem großen Mann und im Hintergrund steht die dunkelhaarige Frau aus Ansons Caravan. Obwohl das Foto schon mehr als 20 Jahre alt ist, sieht die Frau genauso aus, wie zuvor, als die Agenten sie gesehen haben. Anson versucht inzwischen, einen dritten Wunsch zu stellen - er ist sichtlich unzufrieden mit seinen ersten beiden Wünschen (dem Boot und Gilmores Mund). Er streitet sich mit dem Geist, weil sie die Yacht nicht ins Wasser gestellt hat. Sie antwortet ihm, dass er Wasser nicht genauer beschrieben hatte. Als die zwei Brüder sich einen dritten Wunsch überlegen, deutet die Dschini auf Leslies Rollstuhl. Die Jungs verstehen ihre Andeutung nicht und Anson wünscht sich dann dass er unsichtbar sein will. Sie bestätigt seinen Befehl und Anson verschwindet. Unsichtbar wie er ist, rennt Anson aus dem Caravan und wird von einen Lastwagen überfahren und stirbt. Ein Fahrradfahrer fährt in das unsichtbare Hindernis und Anson wird daraufhin - noch immer unsichtbar - ins Leichenschauhaus gebracht. Scully ist beeindruckt von dem, was gefunden wurde, und pudert Ansons Körper mit gelben Puder ein, mit dem sonst Fingerabdrücke genommen werden, damit sie den Körper sehen kann. Mulder kommt mit Informationen über den Mann auf dem Foto dazu. Henry Flanken starb 1978 an chronischer Schwellung, nachdem er auf seltsame Weise plötzlich zu Reichtum gekommen war. Mulder ist überzeugt, dass die schwarzhaarige Frau der Schlüssel zu ihrem Fall ist und fährt zu Ansons Bruder. Leslie sagt ihm, dass die schwarzhaarige Frau nicht mehr da ist, gibt ihm aber einen Schnickschnack aus Messing und sagt, dass das Zuhause des Geistes sei. Leslie holt den Teppich aus dem Lager zurück. In der Zwischenzeit schleppt Mulder Scully aus dem Leichenschauhaus, um ihr geschichtliche Videodokumentationen zu zeigen, in denen die dunkelhaarige Frau immer wieder zu sehen ist. Sie steht neben Mussolini und Nixon, zwei Männer die große Macht bekamen, nur um sie später zu verlieren. Am nächsten Morgen bereitet sich Scully darauf vor, den unsichtbaren Körper einigen Experten zu zeigen, doch Ansons Körper ist verschwunden. Lebendig und noch immer mit dem gelben Puder bedeckt, sitzt Anson in seinem Caravan. Leslie hatte sich gewünscht, dass sein Bruder zurück kommt, aber nun hatte er einen zombie-ähnlichen Anson zurück bekommen, dessen Körper noch immer unter den Folgen des Unfalls leidet. Leslie bittet die Genie Anson eine Stimme zu geben, woraufhin der sich immer nur beschwert, dass er sich zu Tode frieren würde. Leslie ist nicht sonderlich begeistert von seinen Wünschen und versucht, sich einen dritten zu überlegen. Er bemerkt nicht, dass Anson den Gasofen anmacht, damit ihm wärmer wird. Leslie sagt, dass sein dritter Wunsch ein Paar Beine ist und im selben Moment zündet Anson ein Streichholz an und der Caravan explodiert mit einem großen Feuer. Mulder und Scully, die sich von außen gerade dem Caravan genähert hatten, werden von der Explosion zu Boden geworfen. Sie richten sich auf, um sich den Schaden anzugucken und der persische Teppich landet neben ihnen. Aus dem Inneren des Teppichs sagt eine leise Stimme: "Oh". Mulder und Scully befragen den Geist im Büro des Campingplatzes, während draußen die Feuerwehrautos nahen, um die Explosion unter Kontrolle zu bekommen. Mulder nennt den Geist Jenn, was die Kurzform für "Jinniyah" ist, einem Wort für einen Geist oder einen Dämon aus der Folklore des mittleren Ostens ist. In ihrer 500-jährigen Arbeitszeit hat Jenn bemerkt, dass die Leute immer ihre Gier benutzen, um die Wünsche zu stellen. Sie fragt die Agenten, ob sie verhaftet sei und Scully sagt, dass sie keine Beweise gegen sie haben und sie deshalb frei ist und gehen kann. Unglücklicherweise kann sie nicht gehen, sie ist an Mulder gebunden, weil dieser sie aus dem Teppich befreit hat. Er hat nun drei Wünsche frei. Als sie auf dem Weg in Mulders Apartment in Washington sind, fragt er Jenn, was sie sich an seiner Stelle wünschen würde. Sie wäre gerne von ihrem Genie Zauber befreit und wieder ein normaler Mensch. "Ich würde irgendwo mit einer großen Tasse Kaffee sitzen und mir anschauen, wie die Leute auf der Straße vorbeigehen." Mulder hofft, dass er die Lösung hat und wünscht sich "Frieden auf Erden". Er wird nervös, als sein Wunsch erfüllt wird, und die Stadt draußen verlassen und seltsam still ist - ohne ein einziges Lebenszeichen. Als er an seine Partnerin denkt, fährt er sofort zum FBI Gebäude, aber auch das ist vollkommen leer. Er ruft nach Jenn und bittet sie, seinen ersten Wunsch ungeschehen zu machen. Das Büro ist wieder früher. Da er nur noch einen Wunsch übrig hat, will Mulder nun einen Wunsch stellen, der ganz präzise formuliert ist und keinen Raum für Interpretationen lässt. Er tippt ein Dokument, dass ganz genau beschreibt, wie er sich eine glücklichere und sicherer Welt wünscht. Doch als Scully seinen Wunsch anzweifelt, überlegt es sich Mulder noch mal. Später am Abend lädt Mulder Scully zu sich ein, um mit ihm ein Video zu gucken. Da er sich nun doch nicht den Weltfrieden gewünscht hat, fragt ihn Scully, was denn sein letzter Wunsch gewesen sei. Irgendwo in einem Cafe sitzt Jenn an einer Theke und trinkt Kaffee. Die Träne aus dem Smaragd ist verschwunden, Mulder hatte sich ihre Freiheit gewünscht.