Verschwunden (Within) 8-1

Videotitel - Requiem (Video 17)

Regie: Kim Manners
Buch: Chris Carter
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
Spezialgäste:  Tom Braidwood (Frohike)
  Dean Haglund (Langly)
  Bruce Harwood (Byers)
  Jeff Gulka (Gibson Praise)
Nebendarsteller: James Pickens Jr. (Deputy Director Kersh)
  Kirk B.R. Woller (Agent Gene Crane)
  Jonathan Palmer (Schuldirektor)
  Marc Gomes (Agent Danny Mosley)
  Christine Firkins (Thea Sprecher)
  Marty Zagon (Mr. Coeben)
  Jo-Ann Dean (Sekretärin)
  Dondre Whitfield (Agent TDB)
  Arlene Malinowski (Lehrerin)
  Bryan Greenberg (Order Taker)
Handlung: Eine gleichgültige Dschini erfüllt drei Wünsche, doch , doch ihr Anbieten schafft mehr Chaos als Glück.
     

Der Körper eines nackten Mannes treibt in einer honigfarbenen Flüssigkeit und wird von sporadischen Anfällen gequält. Eine nabelartige Schnur wird aus seinem Mund gezogen, woraufhin er sich bemüht, Luft zu kriegen. Der Mann ist Mulder. Plötzlich öffnen sich Scullys Augen und ihr Atem ist schwer vor Entsetzen. Sie setzt sich in ihrem Krankenhausbett auf und erkennt, daß ihre Vision von Mulder nur ein Albtraum war. Am nächsten Morgen zieht sich Scully an, um zur Arbeit zu gehen, steht jedoch wie gelähmt vor ihrem Spiegel. Sie starrt sich selbst an wie eine unbekannte Person. Später geht sie durch die Korridore des FBI, verloren in denselben beunruhigenden Gedanken, bis sie Mulders Büro betritt. Als sie sieht, wie eine Reihe von Agenten die X-Aktenschränke leeren, wacht sie wieder auf. Sie ist skeptisch, daß diese die Akten nur nach Hinweisen auf Mulder Aufenthaltsort durchsuchen. Zusammen mit Skinner geht sie direkt zu der Person, die die Menschenjagd leitet, Kersh, der gerade zum Deputy Director befördert wurde. Er erwartet ihre Kooperation, da sie die beiden Hauptzeugen sind, die Agent John Doggett, dem Einsatzleiter des Suchkommandos, gegenüber eine Aussage machen können. Kersh weist sie an, nichts über irgendwelche Außerirdische zu erzählen, da sie das ansonsten ihren Job kosten könnte. Die beiden begeben sich zum Einsatzbüros des Sonderkommandos. Obwohl Skinner nur widerwillig lügt, überzeugt ihn Scully, daß der Verbleib beim FBI der einzige Weg ist, Mulder zu helfen. Während Scully auf ihre Befragung wartet, verwickelt der Agent neben ihr sie in eine Konversation. Nachdem er zugegeben hat, Mulder vorher gekannt zu haben, versucht er, Zweifel über ihren Partner und das heimliche Leben, daß er vor ihr versteckt hat, in Scully hervorzurufen. Letztendlich wird ihr klar, daß der Mann Agent John Doggett ist, der Anführer des Suchkommandos. Zurück in ihrem Apartment untersucht Scully Doggetts Biographie im Intranet des FBI. Seine Karriere umfasst Empfehlungen als Marine und Detective im New York Police Department. Während sie die Informationen liest, wird ihr plötzlich schlecht. Sie begibt sich umgehend ins Bad, um sich von ihrer Übelkeit zu erleichtern. Während sie später eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter ihrer Mutter hinterlässt, hört sie ein Klicken im Hörer und wird misstrauisch, als sie einen Mann bemerkt, der sie von der Straße aus beobachtet. Scully ruft umgehend Doggett an und macht ihn für die Überwachung verantwortlich, der jedoch von ihren Anhuldigungen verwirrt ist. Als sie einen Schatten von Füßen unter ihrer Tür bemerkt, schnappt sie sich ihre Waffe, um zu fliehen. Dabei stößt sie mit ihrem Vermieter zusammen, der gerade Mulder im Gebäude gesehen haben will. Scully rennt zurück zu ihrem Apartment. Obwohl er nicht dort ist, stellt sie fest, daß ihr Computer gestohlen wurde. Daraufhin begibt sie sich zu Mulder Apartment, welches jedoch ruhig und verlassen ist. Seltsamerweise ist sein Computer jedoch auch verschwunden. Sie schnappt sich eines seiner zusammengelegten Shirts, als ob sie irgendeine Verbindung zu Mulder herstellen will, legt sich auf sein ungemachtes Bett und hält dabei immer noch das Shirt fest. In ihrer Melancholie schließt sie ihre Augen. Das Bild von Mulder erscheint wieder, diesmal wird er jedoch auf einem Stuhl festgehalten, wobei sein Kopf und seine Gliedmaße festgebunden sind. Seine Wangen sind straff gezogen. Ein zweigabeliges, metallisches Gerät wurde in seine Nasenlöcher geschoben, während eine weiterer, sich drehender Bohrer seinen oberen Gaumen durchdringt. Hilflos kämpft er gegen die Qualen an und schreit vor Schmerzen. In der Zwischenzeit trifft sich Skinner heimlich und des Nächtens mit den Lone Gunmen, unter drei Satellitenschüsseln, an die sie angeschlossen sind. Sie haben UFO-Aktivitäten über dem nordwestlichen Pazifik aufgezeichnet und während sie versuchen, den Kurs des Raumschiffes nach Mulders Entführung zu bestimmen, können sie unglückseligerweise nicht den nächsten Hafen ausfindig machen, den das Schiff anläuft. Am nächsten Morgen erwacht Scully in Mulders Bett und stellt fest, daß Doggett über ihr steht. Sie wirft ihm vor, ihr gefolgt zu sein, doch er ist in Wahrheit auf der Suche nach Beweisen dorthin gekommen. Er zeigt ihr Rechnungen von Autoverleihern, die er in Mulders Schubladen gefunden hat und fragt sie, wohin ihr Partner vielleicht gereist sein könnte. Ihre Konversation wird durch einen Anruf unterbrochen. Mulder hat Berichten zufolge in der vergangenen Nacht das FBI-Gebäude betreten. Zurück beim FBI befragen Doggetts Männer Skinner über Mulder Zutritt mit seinem Ausweis. Die Agenten öffnen eine Kiste und enthüllen einen Grabstein der Familie Mulder. Die Daten von William, Teena und Samantha sind darauf zu finden. Es wurde jedoch ein neuer Eintrag hinzugefügt: "FOX MULDER 1961-2000". Scully ist erschüttert und starrt völlig entsetzt und traurig auf den Grabstein. Doggett erfährt aus Mulders Krankenakten, daß ihn eine abnormalen Gehirnfunktion fast das Leben gekostet hätte. Mulder suchte noch ein ganzes Jahr Ärzte auf, um seinen schlechten Gesundheitszustand behandeln zu lassen. Doggett vermutet, daß Mulder, da seine Arbeit und sein Leben bedroht waren, die Computer und die Akten gestohlen hat und sein Verschwinden inszeniert hat, um damit sein Versagen bei den X-Akten zu vertuschen. Als Skinner behauptet, daß er die Entführung bezeugen kann, bittet Scully Doggett, Skinners Geschichte nicht zu beachten. In Skinners Büro zeigen die Aufzeichnungen der Lone Gunmen, daß sich das Raumschiff aller Wahrscheinlichkeit nach gerade in der Wüste von Arizona befindet. Mehr Informationen liefern die Daten jedoch nicht. Langly mutmaßt, daß das Schiff vielleicht nach seinem nächsten Entführungsopfer Ausschau hält. Diese Bemerkung bringt Scully auf eine Idee. Der nächste in der Reihe müsste Gibson Praise sein (zuletzt in der Episode 6x01 - Der Anfang - zu sehen gewesen), da die Außerirdischen Beweise sammeln, um ihre Existenz zu vertuschen. Zur gleichen Zeit wird in einem anderen Büro eine Akte unter Doggetts Tür hindurch geschoben. Darin befinden sich die Daten von Gibson Praise. Doggett trommelt seine Truppe zusammen um die Suche umzudisponieren. Er glaubt, daß Mulder hinter Gibson her ist. Um Mulder zu finden, müssen sie also den Jungen finden, der zuletzt in Arizona gesichtet wurde. Wieder einmal liegt Mulder festgebunden auf dem Untersuchungstisch. Eine sich drehende Klinge senkt sich auf seinen Brustkorb. Als er schreit, erwacht Scully aus ihrem Nickerchen. Zusammen mit Skinner fährt sie ziellos durch die Wüste von Arizona. Sie bemerken nicht den Helikopter, der über ihnen fliegt. In dem Helikopter erhält Doggett einen Hinweis über Funk, daß Gibson Praise in der Taubstummenschule von Flemmingstown gesichtet wurde. In der Zwischenzeit bemerkt Scully, daß die Luft in der Hitze Arizonas vibriert. Obwohl sie glaubt, daß sie es sich einbildet, erkennt sie nicht, daß das, was sie sieht, echt ist und ein Raumschiff ist. Skinner findet heraus, daß es in der Nähe eine Schule für Taubstumme gibt und fährt dorthin. Dem Schulleiter wird mitgeteilt, daß das FBI auf der Suche nach Gibson ist. Doggett landet an der Schule, doch Gibson ist verschwunden. Scully und Skinner kommen an der Schule an und sind erschreckt, als sie Doggett dort vorfinden. Sie fragt ihn, was er dort will und Doggett antwortet: "Ich versuche, Mulder zu finden". Gibson schleicht sich aus dem Hintergrund, wird jedoch von einem unbekannten Mann aufgehalten. Doggett folgt den beiden Fußspuren im Sand und findet den Mann, der Gibson festhält. Doggett zieht seine Waffe und schreit: "Lassen Sie ihn gehen!". Der Mann dreht sich um und schaut Doggett ins Gesicht. Es ist Mulder.