Frucht des Leibes (Per Manum) 8-8

Regie: Kim Manners
Buch: Chris Carter / Frank Spotnitz
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
Nebendarsteller: Jay Acovone (Duffy Haskell)
  Megan Follows (Kath McCready)
  David Purdham (Dr. Lev)
  Steven Anderson (Dr. James Parenti)
  Diana Castle (1.Krankenschwester)
  Elizabeth Cheap (2.Krankenschwester)
  Victoria Gallegos (Receptionist)
  Saxon Trainor (Mrs. Hendershot)
  Christopher Stanley (Agent Joe Farah)
  Jennifer Griffin (Dr. Miryum)
  Karl T. Wright (First Associate)
  Alexandra Margulies (Second Associate)
  Adam Baldwin (Knowle Rohrer)
Handlung: Als sie mit Doggett einigen Berichten nachgeht, denen zufolge Frauen von Außerirdischen geschwängert worden sein sollen, überlegt Scully, ob Sie ihrem Kollegen von ihrer Schwangerschaft erzählen soll.
     
Die schwangere Kath Mc Gready liegt in den Wehen, während Duffy Haskell im Kreißsaal versucht, ihre Atmung zu führen. „Sie sind jetzt in guten Händen“, sagt er. Als der Herzschlag des Babys ungewöhnlich hoch erscheint, ordnet der Arzt einen Kaiserschnitt an. Haskell bereitet sich auf die Operation vor und wäscht sich seine Hände, als ihn eine Schwester plötzlich aus dem Kreißsaal aussperrt. Aufgrund von Beruhigungs- und Betäubungsmitteln kann McCready das Baby kaum erkennen, welches aus ihrem Bauch geholt wird. Es ist ein Alien. In ihrem Apartment betrachtet Scully ihr eigenes Ultraschallbild und streicht über ihren Bauch. Später begibt sie sich ins Büro, wo sie auf Doggett trifft, der sich mit Duffy Haskell unterhält. Der Mann hatte Mulder vor acht Jahren wegen seiner Frau kontaktiert, die inzwischen verstorben ist. „Sie haben sie getötet“, teilt er den Agenten mit. Er sagt, dass Kath mehrfach entführt wurde und dass die Außerirdischen Versuche an ihr durchgeführt haben, durch die dann ihr Krebs ausgelöst wurde. Obwohl sie im Nachhinein geheilt wurde, blieb sie unfruchtbar. Später wurde ihr ein Embryo eingepflanzt und sie gebar einen Alien. Die Ärzte, die an dieser Prozedur beteiligt waren, töteten Kath und stahlen ihr Baby, da es ein Beweis war. Obwohl Scully bei dieser Geschichte hellhörig wird, kümmert sie sich nicht darum. Doggett sagt, dass dieser Fall Scullys ähneln würde, abgesehen von der Schwangerschaft. Als sie aus dem Büro hinausgeht, züchtigt sie Doggett und verlangt von ihm, sich aus ihren persönlichen Angelegenheiten herauszuhalten. In ihrem Kopf vermischen sich Angst und Verwirrung, während sie in den Fahrstuhl steigt. Sie erinnert sich an frühere Gespräche mit Mulder, wo sie zugegeben hat, dass sie nicht bereit war, so etwas zu akzeptieren und dass sie niemals Kinder haben wollte. „Es gibt etwas, dass ich Ihnen nicht erzählt habe“, gibt Mulder zu. Er habe ihr Ovum in einem Labor gefunden und, nachdem er es zu einem Spezialisten gebracht hatte, erfahren, dass es nicht lebensfähig war. Immer noch im Fahrstuhl wacht Scully aus ihrem Tagtraum auf und stellt fest, dass Doggett sie anstarrt. Sie teilt ihm daraufhin mit, dass es im Fall Haskell nichts zu tun gibt. Scully wandert in den öden weißen Räumlichkeiten der Firma Zeus Genetics in Germantown umher, auf der Suche nach jemandem, der ihr behilflich sein kann. Plötzlich hört sie einen Schrei aus einem der Untersuchungsräume. Er kommt von einer Frau, die um eine andere Möglichkeit bittet. Scully versteckt sich hinter der Tür, um nicht beim spionieren erwischt zu werden und findet sich plötzlich in einem Raum wieder, in dem sich Dutzende von Behältern befinden, die mit deformierten Föten gefüllt sind. Der Lev erschreckt sie und sie erzählt ihm, dass sie um ihre Freundin besorgt ist. „Sie sind mit Mrs, Hendershot hier?“, fragt er, bevor er sie aus dem Büro geleitet. Scully eilt daraufhin zurück in ihr Apartment, um ihren eigenen Genetiker Dr. Parenti anzurufen. Sie bittet ihn, ihr eigenes Ultraschallbild mit dem vergleichen, das Duffy Haskell mitgebracht hatte. Parenti versichert ihr, dass alles in Ordnung sei und legt auf. Doch er steht im Raum mit den Föten bei Zeus Genetics. Er wickelt einen kleinen außerirdischen Leichnam auf einem Untersuchungstisch aus. Es ist das Baby, welches Kath McCready geboren hatte. Rückblende, ein Jahr zurück: Dr. Parenti teilt Scully in seinem Wartezimmer mit, dass ihr Ovum mit Erfolg dafür benutzt werden könnte, um eine Schwangerschaft einzuleiten. Er fragt sie, ob sie bereits einen eventuellen Spender im Auge habe, woraufhin Scully nachdenklich nickt, jedoch noch nicht so recht weiß, wie sie diese Person fragen soll. Am heutigen Tag sitzt Scully wieder in dem Wartezimmer. Nachdem er sich die Bilder genau angeschaut hat, sagt Dr. Parenti, dass sowohl ihr Ultraschallbild als auch die Aufnahmen von Haskell völlig in Ordnung seien. Dennoch rät er ihr, das FBI von ihrem Zustand zu unterrichten. Als Scully ins Büro zurückkehrt, teilt ihr Doggett mit, dass die Praxis von Dr. Parenti wegen eines Ultraschallbildes angerufen hatte, das sie dort vorbeigebracht hatte. Da Parenti der Arzt ist, bei dem sich Duffy Haskell beraten ließ, fragt Doggett, warum Scully den Haskell-Fall untersuchen würde, obwohl sie ihm erzählt hatte, dieses nicht zu tun. Später befragen Skinner und Doggett Haskell über seine Drohbriefe an Ärzte. Er teilt ihnen mit, dass Dr. Lev derjenige war, der Kaths Baby gestohlen hatte. Die Agenten warnen ihn, mit den Drohungen aufzuhören, woraufhin Haskell antwortet: „Es gibt noch andere Frauen wie Kath dort draußen“. Haskell verlässt die beiden, wählt die Nummer von Dr. Lev bei Zeus Genetics und offenbart, dass auch er in die Verschwörung verwickelt ist. In Bezug auf Mrs. Hendershot teilt der Doktor Haskell mit, dass es “Zeit ist, sie gehen zu lassen”. Scully kehrt in ihr Apartment zurück und erinnert sich an eine weitere Diskussion mit Mulder aus dem vergangenen Jahr. Als er mit einer Antwort auf ihre Bitte erscheint, ist sie nervös und beschämt. „Ich würde nicht wollen, dass dies zwischen uns steht“, sagt Mulder in Bezug auf seine Rolle als Spermaspender, „doch die Antwort ist ja.“ Scully weint vor Freude und drückt ihn. Scully denkt über den heutigen Tag nach, als es an der Tür klopft. Vor der Tür steht eine hysterische Mary Hendershot aus der Genetik-Klinik. „Mein Baby ist in Gefahr“, sagt sie, „und Ihres auch“. Doggett fährt um 3:33 Uhr zu einem Diner in Downtown Washington, in dem bereits Skinner und Scully auf ihn warten. Scully bittet um einen unbezahlten Urlaub, will die Gründe dafür jedoch nicht preisgeben. Verletzt wegen der Respektlosigkeit steht Doggett auf und sagt spontan: „Schreiben Sie mir ein paar Zeilen, wenn Sie dazu die Gelegenheit haben“. Mary Hendershot sitzt auf Scullys Beifahrersitz, doch weder Skinner noch Doggett wissen, wer sie ist. Die beiden Frauen begeben sich zum Walden-Freedman Research Center, wo sie auf Dr. Miryum treffen. Scully erklärt, dass Mrs. Hendershots Leben in Gefahr sein könnte und dass sie glaubt, dass das Baby nicht ihres ist. Die Empfängnisdaten von Mrs. Hendershot passen nicht zusammen und sie ist sich sicher, dass die Schwangerschaft durch eine Entführung verursacht wurde. Dr. Miryum führt eine Ultraschalluntersuchung an Scully durch, die beweist, dass ihr Kind normal und gesund ist, doch um sicher zu gehen, schlägt sie eine Fruchtwasserentnahme vor. In der Zwischenzeit erfährt Doggett, dass Duffy Haskell unter einem anderen Vornamen verstorben ist und als Marine im Jahre 1970 begraben wurde. Er vermutet, dass Haskell in Wahrheit für eine geheime Verschwörung arbeitet und befragt einen alten Freund, Knowle Rohrer, über Haskells Identität. Obwohl dessen Rolle nicht offensichtlich ist, versichert er Doggett, dass es keine Verschwörung gibt und dass er sich Haskells Akten einmal genauer anschauen will. Dr. Miryum zieht die Fruchtwassernadel wieder heraus und warnt Scully, ruhig liegen zu bleiben. Nachdem die Ärztin den Raum verlassen hat, bemerkt Scully, dass das Ultraschallbild von einem Videorecorder kam. Sie entfernt das Tape und stellt fest, dass sie den Fötus einer anderen Frau betrachtet hatte. Scully geht daraufhin in den Kreißsaal zu Mrs. Hendershot und kümmert sich um die Wunde der Nadel auf ihrem Bauch. „Ich muss Sie hier rausbringen“, teilt sie ihr mit und bringt damit das Baby der Frau und ihr eigenes Leben in Gefahr. In derselben Nacht eilt Doggett zum FBI und verlangt von Skinner, Scully ausfindig zu machen. Er glaubt, dass sie sich in Gefahr befindet, da er weiß, dass man Haskell nicht trauen kann. Scully und Mrs. Hendershot gelingt die Flucht aus dem Research Center. Die beiden stoßen mit Knowle Rohrer zusammen, der behauptet, dass Doggett ihn geschickt hätte. Ein Team von bewaffneten Männern, die als erfahrene Sanitäter bezeichnet werden, sperrt die Frauen in einen schwarzen Truck. Als die Polizei den Truck abfängt, fährt er von der Straße direkt in den Wald. Plötzlich setzen bei Mrs. Hendershot die Wehen ein, woraufhin Scully verlangt, dass der Truck anhält, um das Leben der Frau nicht zu gefährden. Als die Männer Mrs. Hendershot hinlegen, betäubt Rohrer Scully, damit sie die Geburt nicht mitbekommt. Durch ihren Schleier hört Scully die verzerrten Schreie eines außerirdischen Babys. Am nächsten Tag erwacht Scully in einem Krankhauszimmer. Doggett sitzt an ihrer Seite und versichert ihr, dass sie und ihr Kind gesund sind. Er teilt ihr außerdem mit, dass es Mary Hendershot gut geht und dass sie einen gesunden Jungen zur Welt gebracht hat. Scully behauptet, dass die Männer die Baby vertauscht haben, doch Doggett glaubt, dass sie lediglich überreagiert. Ihr Ultraschall wurde auf einem alten Tape aufgezeichnet und Rohrers Männer sagen, dass sie ihr das Leben gerettet hätten. Scully bleibt jedoch bei ihrer Behauptung, dass von dem Moment an, als Duffy Haskell in ihrem Büro erschienen, alles geplant war, um an Mary Hendershots Baby zu gelangen und dieses dann zu vertuschen. Doggett fragt, warum sie ihre Schwangerschaft geheim gehalten hätte, woraufhin Scully zögerlich antwortet, dass sie Angst gehabt hätte, dass das FBI sie aus den X-Akten herausgenommen hätte. „Dann würde ich Mulder nicht finden können“, sagt sie. Doggett tröstet sie und verspricht ihr, dass er ihr helfen wird, Mulder zu finden. Scully denkt zurück an das vergangene Jahr, als sie Mulder in ihrem Apartment vorgefunden hat. Sie teilt ihm mit, dass die künstlich Befruchtung – ihre letzte Chance, schwanger zu werden – nicht funktioniert hat. „Glauben Sie immer an ein Wunder“, sagt Mulder und küsst sanft ihre Stirn.