Fenster der Seele (Surekill) 8-9

Regie: Terrence O`Hara
Buch: Greg Walker
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
Nebendarsteller: Kellie Waymire ()Tammi Peyton
  Michael Bowen (Dwight Cooper)
  Patrick Kilpatrick (Randall Cooper)
  Tom Jourden (Carlton Chase)
  Joe Sabatino (Captain Al Triguero)
  Ty Upshaw (First Officer)
  James Franco (Second Officer)
  Noel Guglielmi (First Gangbanger)
  Greg Boniface (Second Gangbanger)
Handlung: Als Scully und Doggett eine scheinbar unmögliche Mordserie untersuchen, decken sie eine beispiellose medizinische Anomalie auf.
     
Carlton Chase rennt nachts zu einem öffentlichen Telefon in einer Straße in Worcester im US-Bundesstaat Massachussets. "Nehmen Sie ab", schreit er auf den Anrufbeantworter. "Rufen Sie ihn zurück, geben Sie mir eine Chance zu erklären", bittet er, bevor hinter ihm ein Schatten erscheint. Vor Angst rennt Chase davon und direkt in eine nahegelegene Polizeistation. Die diensthabenden Beamten starren ihn ungläubig an, als er "Helfen Sei mir! Jemand will mich töten!" ruft. Chase greift nach der Waffe eines Polizisten, woraufhin diese ihn in eine leere Zelle schmeißen. Chase bittet um seine Sicherheit und sagt, dass "er mich hier kriegen kann". Plötzlich explodiert Chases Kopf und sein Blut spritzt gegen das kleine Fenster der Zelle. Am nächsten Morgen untersucht Scully die Röntgenaufnahmen und kommt zu dem Schluss, dass Chase in den Kopf geschossen wurde. Eine kleine Delle in einem Lüftungsschlitz scheint dieses zu beweisen, doch niemand in der Station hat einen Schuss gehört. Scully und Doggett klettern in den Lüftungsschacht, wo ein kleines Einschussloch etwas Licht durch ein winziges Loch auf dem Dach scheint. Es stellt sich heraus, dass der Schütze durch zwei Stockwerke geschossen hat, um sein Opfer zu treffen. Die beiden können sich jedoch nicht erklären, wie jemand einen solchen Zufallstreffer landen konnte. Die Agenten durchsuchen Chases Büro, dessen Wände von Einschusslöchern übersät sind. Die Hülsen auf dem Boden passen jedoch nicht zu denen, die Chases getötet haben. Auf seinem Schreibtisch liegt ein Stapel Rechnungen von AAA-1 Surekill Extermination. Tammi Peyton beginnt ihren Arbeitstag bei AAA-1 Surekill Exterminations mit dem Abhören des Anrufbeantworters. Als sie Chases hysterischen Anruf aus der vergangenen Nacht hört, löscht sie ihn umgehend. Sie bemerkt Chases Foto auf der ersten Seite der Zeitung, die über seinen Tod berichtet. Als sie von ihrem Chef Dwight Cooper unterbrochen wird, fragt sie ihn nach dem Mord an Chase, doch dieser ignoriert die Frage. Dwight befragt daraufhin seinen Bruder Randall über die Geschehnisse der letzten Nacht. Randall verteidigt sich, indem er sagt, dass Chase Dwight etwas gestohlen hat. Dwight warnt ihn davor, erst zu fragen, bevor er etwas tut. Später in der Nacht betritt Dwight ein Lagerhaus zweier Drogendealer und verlangt deren Geld und Drogen. Er richtet seinen Finger auf einen der Gangmitglieder und sagt leise „Bang“. Sofort fällt der Mann um – erschossen. Dwight macht dasselbe mit dem zweiten Mann. Dann betritt Randall von draußen das Lagerhaus. Er hält eine rauchende Waffe in der Hand, die er in ein Handtuch gewickelt hat. Scully und Doggett untersuchen den Schauplatz des Verbrechens und finden heraus, dass der Schütze hinter einer Wand stand und seine Opfer perfekt getroffen hat. Scully stellt die Theorie auf, dass der Killer durch die Wand sehen konnte, doch Doggett wiegelt ab. Sie vermutet, dass die Augen dieses Mannes vielleicht in irgendeiner Art und Weise anders sind als normal. Doggett hingegen vermutet, dass es vielmehr durch Drogen zustande gekommen ist. Als auf dem Handtuch Sulfidfluorid gefunden wird, eine Chemikalie, die von Kammerjägern benutzt wird, schlägt er vor, der Firma auf Chases Rechnungen einmal einen Besuch abzustatten. In der Zwischenzeit nimmt Dwight Tammi mit in ein Hinterzimmer des Büros, wo sie anfängt, sich auszuziehen. Sie spürt, dass Randall sie ständig beobachtet, doch Dwight lacht sie nur aus. „Wie sollte er Dich jetzt beobachten?“, fragt er sie. Randall starrt auf die Tür zum Büro, dreht sich jedoch um, als er jemanden ins Gebäude kommen hört. Doggett und Scully treten ein und werden von Dwight begrüßt. Sie zeigen ihm die Rechnungen aus Chases Büro, doch Dwight ist nicht in der Lage, sie zu lesen, da er von Geburt an blind ist. Er ruft Tammi, die aus dem Büro kommt, während sie ihre Bluse wieder zuknöpft. Doggett fragt, warum Chase 14 Minuten vor seinem Tod in ihrem Büro angerufen hätte. Tammi schaut voller Scham zur Seite. Dwight scheint überrascht zu sein, erzählt den Agenten jedoch, dass in dieser Nacht keine Nachricht aufgezeichnet wurde. Doggett und Scully gehen wieder und Dwight fragt Tammi nach der Nachricht. Sie gibt zu, dass es eine solche gegeben hat, sie diese jedoch aus Versehen gelöscht hat. Scully und Doggett gehen Dwights Vorstrafenregister durch. Er wurde wegen Autodiebstahls verhaftet, doch da er blind ist, vermuten sie, dass er einen Partner hatte. Sie suchen nach Randalls Akte und finden heraus, dass die beiden Zwillinge sind. In ihrem Apartment ist Tammi in der Nacht durch den Schatten ihres Nachbarn am Fenster verängstigt. Sie kann nicht sehen, dass es tatsächlich Randall ist, der durch die Mauer beobachtet, wie sie sich auszieht. Früh am nächsten Morgen eilt Tammi ins Büro. Dwight und Randall erwischen sie dabei, wie sie sich eine Kassette greift, doch Scully und Doggett stürmen das Büro mit einem Durchsuchungsbefehl. Obwohl die Kassette leer ist, findet Scully darin ein Buch mit Informationen über Chases Grundbesitz. Daraufhin nehmen sie die Brüder zum Verhör mit. Als Scully Randall verhört, starrt er durch die Wand hinter ihr, liest seinem Bruder im Raum nebenan von den Lippen ab und wiederholt Dwights Aussage. Scully meint, dass er in der Lage sei, durch Wände schauen zu können. Sie sagt, dass sie weiß, dass er die Drogendealer durch die Mauer erschossen hat, um ihr Geld zu stehlen. Als die Agenten Tammi zum Verhör bringen, nickt Dwight dem Mädchen zu und erzählt Randall, dass sie ein Problem haben, dem man „sich annehmen muss“. Im Verhörraum offenbahrt Tammi, dass sie die Bücher für die Brüder nur aufbewahrt habe, aber nicht über die Drogendealer wisse. Die Agenten mutmaßen, dass Chase Dwights Hehler für die Drogen war und getötet wurde, weil er eine Beziehung zu Tammi unterhielt. Ihre Telefonrechnung zeigt, dass sie ihn in der Nacht angerufen hatte. Tammi sieht den Schatten vor ihrem Apartment und er bewegt sich, als sie nach Randall ruft. Sie erzählt ihm, dass sie weiß, dass er sie beschützt und sich ihr geheimes Buch geschnappt hat, damit Dwight es nicht finden würde. Wie auch immer – sie braucht immer noch seine Hilfe. Sie bittet Randall, sie um 3 Uhr am Bus zu treffen und er gibt ihr das fehlende Buch, in dem sich ein Schlüssel befindet. Als er Tammis Apartment verlassen vorfindet, drückt Doggett wie Wahlwiederholungstaste auf ihrem Telefon und erreicht die Busstation. Tammi benutzt derweil den Schlüssel, um einen Beutel voller Geld aus einem Schließfach in einer Bank zu holen. Als sie zu ihrem Wagen zurückkehrt, sitzt Dwight auf dem Rücksitz. Er zwingt sie dazu, zum Büro zu fahren. Zurück an der Busstation glaubt Randall, dass er sitzen gelassen wurde. Im Büro beschuldigt Dwight Tammi, sich zusammen mit Chase aus den Büchern bedient zu haben. Er fragt, warum Randall Chase töten würde und findet heraus, dass er sich in Tammi verliebt hat. Randall betritt das Büro und Dwight fordert ihn auf, sie zu töten. Randall richtet seine Waffe auf Tammi, die verzweifelt und ihr Leben fleht. Er schießt, doch die Kugel geht nur Millimeter an ihrem Kopf vorbei und trifft Dwight, der sich draußen eine Zigarette anzündet. Scully und Doggett verhaften Randall, doch dieser will nicht reden. Er sitzt bewegungslos in seiner Zelle, die Augen auf die nackte Wand fokussiert. Randall starrt auf einen Computermonitor, der ein paar Räume entfernt steht. Darauf ist eine Notiz zu sehen über Tammi Peytons Verhaftung zu sehen, zusammen mit ihrem Bild, das den Bildschirm schmückt.