Hier und nicht hier (Badlaa) 8-12

Regie: Tony Wharmby
Buch: John Shiban
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
Nebendarsteller: Christopher Hutson (Mr. Burrard)
  Deep Roy (Bettler)
  Winston Story (Bellboy)
  Kiran Rao (Zollbeamter)
  Jordan Blake Warkol (Quinton)
  Andy Hubbell ()Quintons Vater
  Ruth de Sosa (Quintons Mutter)
  Calvin Remsberg (Mr. Potocki)
  Jane Daly (Mrs. Holt)
  Jacob Franchek (Rothaariger Junge)
  Mimi Savage (Lehrerin)
  Michael Welch (Trevor)
  Maura Soden (Trevors Mutter)
  Tony Adelman (Trevors Vater)
  Bill Dow (Chuck Burks)
Handlung: Scully und Doggett untersuchen eine Mordserie, die mit einem mysteriösen Lebewesen in Verbindung steht, das sich in seinen Opfern einnistet. Jetzt müssen sich die beiden beeilen, bevor es sich sein nächstes Opfer sucht.
     
Auf seinem Heimweg betritt der Amerikaner den Flughafen von Mumbai in Indien. Ein örtlicher Bettler ohne Beine folgt ihm in seinem Rollstuhl auf die Toilette. Potocki wird von einer nicht identifizierbaren Kraft niedergeschlagen. Später kommt Potocki in seinem Hotel in Washington D.C. an. Ein Gepäckjunge bringt seine Koffer zusammen mit dem daran befestigten Rollstuhl des Bettlers auf sein Zimmer. Potocki sitzt auf seinem Bett und seine Augen sind voller Blut. Außerdem fließt Blut aus seinem Körper, welches die Bettdecke befleckt. Nachdem seine Leiche gefunden wird, untersuchen Scully und Doggett das Hotelzimmer. Die Agenten stoßen auf einen kleinen blutigen Handabdruck auf dem Bett, der der Größe nach zu urteilen von einem Kind stammen könnte. Die Autopsie ergibt, das Potocki an starken inneren Verletzungen des Unterleibes litt. Scully ist sich nicht sicher, ob etwas in oder aus seinem Körper heraus gelangt ist. Es gibt jedoch keinerlei Beweise dafür, dass der Mann Drogen geschmuggelt hat, doch eine Analyse ergibt, dass er bereits tot war, bevor er Indien verlassen hat. Mrs. Holt, die Rektorin der Fairmont Grundschule in Maryland, befragt einen normal aussehenden Mann, der sich für einen Job als Aufseher bewirbt. Noch sieht sie nicht wirklich, dass es sich bei dem Mann der ihr gegenüber sitzt um den beinamputierten Bettler handelt. Vor der Schule bricht derweil ein Streit zwischen dem Siebentklässler Trevor und dem jüngeren Quinton aus. Dessen Vater erscheint gerade noch rechtzeitig, um die Kabbelei zu beenden. Der mysteriöse neue Aufseher beobachtet die Angelegenheit derweil. In der Zwischenzeit verfolgt Doggett einen ähnlichen Todesfall eines groß gebauten amerikanischen Geschäftsmannes in Indien, der sich ein paar Tage zuvor ereignet hat. Scully äußert ihre Theorie, dass ein Lebewesen diese Opfer als blinder Passagier benutzt hat, indem es deren Körper eingenommen hat. Doggett ist jedoch nicht bereit, diese Vermutung zu unterstützen. Später in der Nacht sieht Quinton die Reflexion des Bettlers im Spiegel seines Schlafzimmers, doch sein Vater ist der Meinung, dass es sich bei den Ängsten des Jungen vielmehr um einen Albtraum handelt. Als der Vater wieder nach unten geht, ist der Bettler plötzlich dort. Quinton hört einen Schrei und rennt die Treppe runter, doch sein Vater ist tot. Die Augen des Mannes sind mit Blut gefüllt. Scully und Doggett untersuchen den Fall, wobei Quinton ihnen erzählt, dass er einen Mann ohne Beine gesehen hat. Als sie dieselben kleinen Fingerabdrücke wie in Potockis Hotelzimmer finden, tippen die Agenten auf denselben Killer. Bislang zeigt Quintons Vater jedoch noch keinerlei Anzeichen einer Unterleibsverletzung. Bei der Autopsie ist der Magen jedoch bereits weit aufgequollen. Scully schneidet in den Körper und eine kleine Hand streckt sich aus dem Einschnitt. Scully springt zurück und zieht ihre Waffe. Was auch immer sich in dem Körper befunden hat ist jetzt verschwunden und hat ein Spur aus geronnenem Blut auf dem Fußboden zurückgelassen. Scully verfolgt die Spur bis in einen Wandschrank, kann dort jedoch nichts entdecken. Allerdings befindet sich jedoch der Bettler in dem Schrank. Irgendwie verbirgt er seine Anwesenheit jedoch vor Scully. Als sich Scully und Doggett mit Chuck Burks beraten, erklärt dieser den beiden, dass es sogenannte Siddhi-Mystiker gibt, die die Fähigkeit besitzen, die Realität zu manipulieren. Diese indischen Mystiker sind jedoch religiös und das Begehen eines Mordes würde ihre Seele gefährden. Scully zeigt ihm einen Bericht über eine amerikanische Chemiefabrik, die viele Menschen in Indien getötet hat, darunter auch den Sohn eines heiligen Mannes. Da die Siddhi-Mystiker ihre Fähigkeiten an ihre Söhne weitergeben und sein einziger Sohn jetzt tot ist, fragt sich Scully, ob sich dieser Mann jetzt vielleicht auf einem Rachefeldzug befindet. Trevor teilt Quinton mit, dass er vielleicht weiß, wer seinen Vater getötet hat. Als Trevor die Strasse entlanggeht, hört er das Quietschen des Rollstuhles des Bettlers, doch niemand ist in der Nähe. Seine Mutter sieht derweil den Körper ihres Sohnes im Pool des Gartens treiben und springt hinterher. Als sie näher kommt, erkennt sie, dass es nicht Trevor ist, sondern der Bettler. Scully und Doggett untersuchen später die blutgefüllten Augen der Frau und fragen sich, wie ihr Tod zu dem Fall passt. Trevor kommt nach Hause und teilt den Agenten mit, dass „der kleine Mann“ ihm gefolgt ist. Sie bringen den Hausmeister zum Verhör, doch dieser spricht nicht. Chuck baut eine Videokamera auf und richtet sie auf den Hausmeister. Die Kamera zeigt, dass sich niemand im Verhörzimmer befindet. Sie erkennen, dass ihr Verdächtiger überall sein könnte. Später am Abend sieht Mrs. Holt den Aufseher in der Schule, doch er antwortet nicht, als sie ihn ruft. Die Rektorin ruft daraufhin umgehend Scully an. Trevor und Quinton liegen derweil in Warteposition in der Schule. Als der Bettler die Kammer des Hausmeisters betritt, schleudert Trevor eine Flasche mit Chemikalien auf ihn. Als das Glas splittert, scheint es nichts getroffen zu haben und der Bettler verschwindet. Stattdessen verfolgt der Bettler Quinton in ein Klassenzimmer, in dem sich die Fenster nicht öffnen lassen. Trevor befindet sich auf der anderen Seite der Fenster und ruft seinem Freund zu, dass er Hilfe holen wird. Plötzlich betreten Scully und Mrs. Holt das Klassenzimmer, doch die beiden können den Bettler nicht sehen. Er hat sich selbst in Trevor verwandelt. Quinton fleht Scully an, auf denjenigen zu schießen, den sie für Trevor hält, doch sie fühlt sich nicht imstande, auf ein Kind zu schießen. Doggett erscheint vor der Schule und hört Schüsse. Er rennt in das Klassenzimmer, wobei Trevor ihm folgt. Der kleine Bettler liegt tot auf dem Boden. Später ist Scully immer noch von dem Erlebnis schockiert. Sie teilt Doggett mit, dass sie nicht in der Lage war, ihren eigenen Augen zu trauen, jedoch geschossen hat, weil die Jungen die Wahrheit gesehen haben. Sie realisiert, dass es etwas war, das Mulders aufgeschlossener Geist gesehen hätte. „Vielleicht könnte ich es verstehen, wenn ich durch Mulders Augen sehen könnte“, sagt sie. Der Bettler, immer noch am Leben, rollt mit seinem Rollstuhl in einen Flughafen, auf der Suche nach einem Passagier.