Underground (Medusa) 8-13

Regie: Richard Compton
Buch: Frank Spotnitz
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
Nebendarsteller: Ken Jenkins (Deputy Chief Karras)
  Vyto Ruginis (Lt. Bianco) 
  Penny Johnson (Hellura Lyle)
  Brent Sexton (Steven Melnick)
  Judith Scott (Dr. Kai Bowe)
  Adam Gordon (Transit Cop Philbrick)
  Kevin Graves (Kind)
  Christopher Graves (Kind)
  Bill Jacobson (Gangbanger)
  Mary-Kathleen Gordon (Frau)
Handlung: Scully und Doggett untersuchen eine Reihe von bizarren Todesfällen im Tunnelsystem der Bostoner U-Bahn, die mit einem mysteriösen Killer in Verbindung gebracht werden.
     
Auf dem Bahnsteig der Haltestelle Clay Street in Boston wartet ein Mann. Er ist ein verdeckt arbeitender Sicherheitsbeamter, der in ein Mikrofon an seinem Revers spricht und dabei beschreibt, wie ein Mann im Eingangsbereich über das Drehkreuz springt. Der Zug fährt ein und der Beamte steigt in einen leeren Wagon. Der unbekannte Mann steigt in einen anderen Wagon. Nach einer kurzen Fahrt gerät der Zug plötzlich ins Schleudern und die Beleuchtung fällt aus. Helle Lichtblitze erfüllen den Zug und der Schrei eines Mannes ist zu hören. Im nächsten Bahnhof entdecken die einsteigenden Fahrgäste die Leiche des Beamten auf dem Boden liegend. Große Stücke seines Gesichtes und des restlichen Körpers sind weggefressen worden, wobei Teile des Schädels und des Skelettes freigelegt wurden. In der Schaltzentrale der Bostoner Verkehrsgesellschaft sprechen Doggett und Scully mit Chief Karras, dem Chef der Sicherheitstruppe, der die Linie spätestens zum Beginn nachmittäglichen Rushhour wieder freigeben will. Scully besteht jedoch darauf, die Linie so lange geschlossen zu halten, bis die Todesursache des Mannes geklärt ist. Doggett begibt sich bewaffnet und mit einer schusssicheren Weste ausgerüstet in den Tunnel. Dabei wird er vom Police Lieutenant Bianco, von der Pathogen-Experten Hellura Lyle vom Center for Disease Control (CDC) und vom Bahningenieur Steven Melnick. Scully leitet die Expedition von der Oberfläche aus und steht mit Doggett in ständigem Funk- und Videokontakt. Als sich die drei in den Tunnel begeben, ist es dort ungewöhnlich heiß, da die Luftzufuhr außer Betrieb gesetzt wurde. Plötzlich beginnt Melnick zu schreien und deutet auf ein Brennen in seinem Nacken hin. Dr. Lyle nimmt eine Probe einer Pfütze, die die Gruppe passiert hatte, findet jedoch heraus, dass es sich bei der Flüssigkeit lediglich um Seewasser handelt. Lt. Bianco bemerkt in der Dunkelheit eine Gestalt, die sich bewegt. Doggett verfolgt sie in einen unbenutzten und veralteten Tunnel und wird dort von einem Mann mit erschreckend verfallenen Gesichtszügen angegriffen. Der Mann ist der Unbekannte, der anfangs in den Tunnel gerannt ist. Als Melnick drei in Plastik eingewickelte Leichen findet, ist Bianco bereit, die Suche zu beenden. Dr. Lyle sieht einen Schatten davonlaufen, doch trotz Nachforschungen kann das Team nichts entdecken. Scully, die davon überzeugt ist, dass eine Seuche immer noch ein großer Risikofaktor ist, weist das Team an, die Leichen dort zu lassen und im Haupttunnel weiterzusuchen. Melnick schreit erneut, diesmal jedoch wegen Verbrennungen an seinen Armen und Händen. Scully befiehlt ihnen, frisches Wasser aus ihren Behältern auf Melnick zu gießen. Sie vermutet, dass das Team auf eine Art biochemischen Stoff gestoßen sind. Während Dr. Lyle bei Melnick bleibt, begeben sich Doggett und Bianco in einen Seitentunnel. Niemand bemerkt, dass Lt. Biancos Hand ganz schwach grün glüht. Scully trifft auf das Team, als dieses Dr. Lyle, den heruntergekommenen Melnick und die drei toten Opfer hinausbringen. Sie erteilt den Befehl, dass die drei Leichen zum CDC gebracht werden und beschuldigt Karras, dass dieser von den Leichen gewusst hätte und sie dort versteckt hätte. Doggett und Bianco stapfen in den nächsten Tunnel. Biancos Gesicht und Hände beginnen, grün zu glühen, doch dieses hat keine weiteren Auswirkungen auf ihn. Er versucht, zu gehen, doch Doggett richtet seine Waffe auf ihn. Bianco schlägt ihm ins Gesicht und entkommt. Jetzt befindet sich das grüne fluoreszierende Glühen auf seiner Haut. Scully erhält derweil Besuch von Dr. Kai Bowe, einer Meeresbiologin. Sie hat das Wasser aus dem Tunnelsystem untersucht und herausgefunden, dass es eine Meereskreatur enthält, die auch als Medusa bekannt ist. Die Medusas glühen durch Bioelektrizität, verursachen beim Kontakt mit Menschen jedoch keine Verbrennungen. Irgendetwas löst dieses aus. Scully befürchtet für ihren Partner das Schlimmste. Doggett erwacht, als Scully versucht, ihn per Funk zu kontaktieren. Wenn er die Verbreitung der verunreinigten Substanz verhindern will, muss er Lt. Bianco finden. Karras teilt Scully mit, dass er die Linie wiedereröffnet hat und dass sich bereits Passagiere auf dem Bahnsteig befinden. Jetzt ist Eile angesagt, um die etlichen Passagiere zu schützen. Doggett macht Bianco ausfindig, der im Tunnel liegt. Scully weist ihn an, den Tunnel zu verlassen, doch Bianco bittet ihn, zu bleiben. Doggett hilft Bianco, zu laufen, und die beiden sehen den Schatten eines Kindes. Der Junge scheint gesund zu sein und zeigt auf eine Wand. Scully findet derweil heraus, dass Schweiß die Elektrizität auslöst. Da die Schweißdrüsen des Jungen noch nicht voll entwickelt sind, wurde er nicht angegriffen. Der Junge zeigt Doggett ein großes Loch in der Decke, aus der Wasser aus der Bucht eindringt. Er führt ihn zur Hauptstrecke, auf der sich ein Zug der wiedereröffneten Strecke nähert. Er legt Biancos Waffe auf die Gleise und als der Zug auf diese trifft, entstehen Funken. Die Elektrizität gelangt in die Pfützen und tötet die Medusas, die daraufhin auch von Doggetts und Biancos Haut verschwinden. Doggett wird später im Boston General Hospital behandelt. Scully teilt ihm mit, dass er den Organismus losgeworden ist und völlig genesen ist. Der Junge wird derweil von Sozialarbeitern betreut, Schönheitschirurgen kümmern sich um Melnick und Bianco und die drei Opfer wurden durch einen unbekannten Krankheitserreger getötet. Da es keinerlei Beweise gibt, dass Karras Menschenleben riskiert hat, kann er nicht dafür belangt werden, dass er die Züge einfach wieder hat fahren lassen. Er hat lediglich seinen Job getan. Scully gratuliert Doggett dafür, dass dieser die Leben all dieser Menschen gerettet hat. „Sie haben es herausgefunden“, sagt er. „Ich war lediglich Ihr Auge und Ohr.“