Feuer und Asche (Empedocles) 8-17

Regie: Barry K. Thomas
Buch: Greg Walker
Hauptdarsteller:

David Duchovny (Fox Mulder)

     Gillian Anderson (Dana Scully)
     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
Spezialgäste:  Annabeth Gish (Monica Reyes)
Nebendarsteller: Ron Canada (Det. Franklin Potter)
  Denise Crosby (Dr. Mary Speake)
  Bruce Wright (Gary Garber)
  Jay Underwood (Jeb Dukes)
  Wendy Gazelle (Kathy Dukes)
  Amanda Fein (Mia Dukes)
  Cheryl Francis Harrington (Krankenschwester)
  Dayna Beilenson (Roberta Toews)
  Christopher Stanley Agent Joe Farah()
  Devlin Elliott (Pizzabote)
  Louise Melilli (Distraught Woman)
  Veronica Brown (Payphone Woman)
  Jake Fritz (Luke Doggett)
  Jennifer Hammon (Krankenschwester)
Handlung: Mulder, Scully, Doggett und Reyes untersuchen den mysteriösen Zusammenhang zwischen einem Killer und dem ungelösten Mordfall an Doggetts Sohn.
     
Der gutmütige Jeb Dukes wird aus seinem Job in New Orleans gefeuert und während sich sein Boss, Gary Garber, überschwänglich dafür bei ihm entschuldigt, verlässt Dukes ruhig das Büro und geht auf die Straße. Dort wird er zufällig Zeuge einer Verfolgungsjagd der Polizei, die in einem tödlichen Autounfall endet. Jeb weicht zurück, aber ein in Flammen stehender Mann aus dem Autowrack kommt auf ihn zu und scheint in Jebs Körper zu gehen und verschwindet. Plötzlich werden Jeb Dukes Augen feuerrot. In dieser Nacht betritt Jeb sein Bürogebäude, geht direkt zu seinem ehemaligen Chef, hebt seine Pistole und erschießt ihn. Detektiv Franklin Potter untersucht den Tatort, als Agent Monica Reyes eintrifft. Er zeigt ihr einen Kunstdruck von Jeb Dukes Schreibtisch, aber Reyes sagt ihm, dass es sich dabei nur um das Booklet einer populären Rock-CD handelt. Sie verwirft die Idee, dass die Tat satanische Hintergründe haben könnte. Als sie jedoch den Körper des Opfers sieht, scheint es so, als sei dieser von Flammen umgeben. Ein zweiter Blick zeigt ihr, dass es nur Einbildung war. Dennoch ist sie sich nicht ganz sicher, was sie gesehen hat. In der Zwischenzeit besucht Mulder Scully und bringt ihr ein Geschenk vorbei. Bevor sie es jedoch öffnen kann, bricht sie vor Schmerzen zusammen und Mulder bringt sie sofort ins Krankenhaus. Reyes ruft Mulder über sein Handy an und teilt ihm mit, dass sie ihn unbedingt treffen muss. Jeb Dukes sitzt alleine in einem Motelzimmer und starrt voller Angst auf seine Waffe. Er nimmt sie hoch und hält sie an seinen eigenen Kopf - die Waffe wird jedoch heiß und verbrennt seine Hand. Sein Gesicht weist plötzlich Risse auf . Er reißt an seiner Haut und darunter befinden sich Flammen. Mulder trifft sich mit Reyes in einem Aktenzimmer des FBI. Als sie Mulder die Akten zeigt, fragt sie ihn, ob er sich noch an den Fall von Doggetts Sohn erinnert, einem der emotionalsten Fälle den sie jemals bearbeiten musste. Als sie den Jungen gefunden hatten, hatte sie eine Version, dass sein Körper aus Asche sei. Doggett hatte damals auch zugegeben, dass er die Vision des eingeäscherten Körpers auch hatte, aber sich selbst überzeugt hatte, dass die Vision ohne Bedeutung sei. Reyes hatte diese Vision nun auch bei einem neuen Fall und fühlt, dass es einen Grund gibt, warum es ein zweites Mal passiert. Im Krankenhaus besucht Doggett die schlafende Scully. Er stellt sich vor, wie er an einem Tatort steht, welches mitten in einem Feld liegt, aber eine Krankenschwester betritt den Raum und holt ihn aus der Vision zurück. Später trifft Mulder auf Doggett in einem Flur des FBI-Gebäudes, als Doggett ihn angreift und anschreit, dass er sich aus seinem Leben raushalten soll. Mulder versucht ihn zu beruhigen und sagt, dass man ihn darum gebeten hat, die Untersuchungen durchzuführen. Reyes kommt auf die beiden Männer zu und erklärt Doggett, dass sie in einem neuen Fall eine ähnliche Vision hatte, wie die, die sie beide im Luke Doggetts Fall hatten. Ein Verdächtiger aus dem Fall Luke wurde bei einem Autounfall in New Orleans getötet, der sich genau vor dem Gebäude ereignete, in dem der Mord an Gary Garber stattfand. Doggett warnt sie nochmals, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Reyes geht zu dem Haus von Jebs Schwester, Katha Dukes, um sie um Hilfe zu bitten. Jeb ruft bei Katha aus Süd Carolina an und behauptet, dass jemand anders für die Morde an den Menschen verantwortlich ist. Eine Frau klopft an die Tür seiner Telefonzelle, weil sie Hilfe mit einem platten Reifen braucht. Am nächsten Morgen wankt Jeb zu einem Auto mit einem platten Reifen, ohne sich bewusst zu sein, was zuvor geschehen ist. Er sieht Flammen im Spiegelbild der Autofenster, steigt in das Auto, wirft die Brieftasche der Frau aus dem Auto und fährt los, wobei der Schraubenschlüssel am Reifen zur Seite auf die Straße fällt. Scully erwacht und sieht Doggett in ihrem Krankenhauszimmer. Er fragt sie, was ihre Meinung geändert hätte, nun doch an die übernatürlichen Aspekte der X-Akten zu glauben. Sie gibt zu, dass sie Angst hatte, daran zu glauben. Plötzlich hat Doggett eine Vision von Reyes in dem Feld des ihm bekannten Tatortes. Sie ist von Sheriffs umgeben und sieht hinab auf einen Körper auf dem Boden. In der Zwischenzeit geht Reyes zu Mulder in das Büro der X-Akten. Mulder konnte jedoch keine Verbindung zwischen diesem Fall und anderen Fällen mit ähnlichen Visionen finden. Reyes sagt ihm, dass er sich irrt, und dass sie glaubt, dass es da ein Muster gibt. Doggett kommt an einem Tatort in Spartanburg in Süd Carolina an, wo Mulder auf ihn wartet. Reyes Fall hat ein weiteres Mordopfer. Doggetts immer wiederkehrende Vision bewahrheitet sich, als er Reyes sieht, wie sie - umringt von Sheriffs - auf einen Körper am Boden sieht. Doggett guckt sich die auf dem Boden liegende Frau an und sagt Reyes, dass er die eingeäscherten Überreste nicht sehen kann. Reyes besteht darauf, dass es da einen Zusammenhang gibt, und das dieser gemeinsamer Faktor die Spur des Bösen sein könnte. Mulder bittet sie, Doggett in Ruhe zu lassen, wenn der Mann doch wirklich nichts sehen kann. Später fährt Mulder noch bei Scully im Krankenhaus vorbei. Sie hatte eine teilweise Ablösung der Gebärmutterwand, aber es geht ihr gut. Er legt seine Hand auf ihren Bauch und beide lächeln. Scully sagt ihm, dass sie Agent Reyes nett findet. Mulder ist überrascht und sagt: "Aber Sie sind sich doch überhaupt nicht ähnlich!" Scully antwortet: "Das sind wir uns doch auch nicht." Mulder sagt, dass er Doggett nicht helfen kann, wenn er sich nicht helfen lassen will. Scully ist sich aber sicher, dass Doggett die Mühe wert ist. Jeb Dukes ist bei seiner Schwester zu Hause. Obwohl er behauptet, dass er keine Morde begangen hat, glaubt Katha ihm nicht, weil er Blut auf seinem Gesicht hat. Jeb bittet sie um Hilfe, aber Katha macht sich sehr große Sorgen um die Sicherheit ihrer Tochter. Doggett gibt sich in der Zwischenzeit geschlagen und beginnt, am Jeb Duke Fall zu arbeiten, als Monica in sein Büro kommt. Sie bittet ihn, ehrlich mit ihm selbst darüber zu sein, was er am Tatort in Spartanburg gesehen hat - er antwortet ihr jedoch, dass Gefühle keine Verbrechen lösen können. Reyes fragt ihn, wovor er Angst hat und versichert Doggett, dass er alles menschenmögliche getan hat, um seinen Sohn zu retten. Reyes bekommt einen Anruf von Katha, dass sich Jeb in ihrem Haus befindet. Doggett will herausfinden, welche Verbindung zwischen Jeb und seinem Sohn besteht und die beiden Agenten rasen zum Haus der Dukes. Als sie ankommen sagt Katha ihrem Bruder, dass Reyes nur mit ihm reden will, aber Jeb hat Angst und nimmt Kathas Tochter als Geisel. Doggett hält ihn an der Treppe auf, aber legt seine Pistole auf den Boden, als Jeb damit droht, das kleine Mädchen zu erschießen. Reyes schießt auf Jeb von der anderen Seite und Doggett ruft um Hilfe. Jeb wird ins Memorial Krankenhaus in Washington gebracht und die Agenten folgen dem Krankenwagen. Reyes überlegt, ob vielleicht die Rettung des kleinen Mädchens die Verbindung zu Doggetts Sohn war. Sie sagt Doggett, dass es nichts mehr für ihn zu tun gibt und er geht den nach unten zu Scullys Zimmer. Als er Scully beim Schlafen anschaut, hat er abermals die Vision vom Feld, wo Reyes umringt von Sheriffs auf einen Körper am Boden schaut. Doch als die Männer zurücktreten, sieht er, dass es Luke Doggetts Körper ist, der auf dem Boden liegt und der Körper zu Asche zerfällt. Mulder unterbricht ihn und fragt ihn, ob er wirklich glaube, dass es eine Verbindung zum Tod seines Sohnes geben würde. Mulder überlegt, ob das Böse wie eine Krankheit ist: während die meisten Leute immun gegen sie sind, erwischt es andere in einem Moment, wo sie schwach sind. Auf der Intensivstation sieht Katha, wie Krämpfe den Körper ihres Bruders schütteln. Die Ärzte versuchen, ihn wiederzubeleben, doch sein Herz hört auf zu schlagen, und Jeb Dukes wird für tot erklärt. Katha steht weinend über ihm und beschuldigt Reyes ihn getötet zu haben. Ein unsichtbarer Geist schwebt von Jeb zu Katha, und sorgt dafür, dass sich ihr Körper verkrampft und ihre Augen flammend rot werden. Sie schlägt Reyes und greift nach Reyes Waffe. Doggett kommt gerade noch rechtzeitig um Katha zu überwältigen und sagt Reyes, dass es nun vorbei ist. "Es ist niemals vorbei", sagt Reyes. Mulder besucht nochmals Scully zu Hause und erinnert sie an sein Geschenk, welches sie noch nicht ausgepackt hatte. Es ist ein Erbstück aus seiner Familie, eine Puppe. Sie dankt ihm für das andere Geschenk, welches er ihr gegeben hat - den Mut zu glauben. "Ich hoffe, es ist ein Geschenk, welches ich weitergeben kann", sagt sie mit Tränen in den Augen. Zurück im Krankenhaus ist Katha Dukes lebendig und an ihr Bett gefesselt. Doggett start die Frau intensiv an, weil er glauben will, dass er so verhindern kann, dass das Böse sich weiter ausbreitet.