4-D (4-D) 9-5

Regie: Tony Wharmby
Buch: Steve Maeda
Hauptdarsteller:

Gillian Anderson (Dana Scully)

     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
  Annabeth Gish (Monica Reyes)
Nebendarsteller: James Pickens Jr. (Deputy Director Alvin Kersh)
  Cary Elwes (Assistant Director Brad Follmer)
  Dylan Haggerty (Erwin Timothy Lukesh)
  Angela Paton (Mrs. Miriam Lukesh)
  Gil Colon (Agent Rice)
  Ming Lo (Dr. Kim)
Handlung: Agent Ryes ist schockiert, als sie von Assistant Director Brad Follmer beschuldigt wird, einen Mordversuch auf auf ihren Partner Agent Doggett verübt zu haben, zumal sie zum Tatzeitpunkt selbst mit ihm in ihrem Apartment zusammen war. Als sie mit eigenen Augen sieht, dass Doggett im Krankenhaus um sein Leben kämpft, ist sie noch mehr verwirrt. Doch auch Doggett ist überrascht, sie zu sehen, da sie bei ihrem letzten Treffen von einem unbekannten Angreifer attackiert wurde, der bislang vom FBI nicht gefasst werden konnte. Jetzt müssen beide herausfinden, wie sie beide scheinbar zur gleichen zeit an zwei verschiedenen Orten gewesen sein können.
         
Erwin Lukesh betritt das Foyer seines Apartment-Gebäudes, während Reyes im Flur an einem Fahrrad herumbastelt. Es handelt sich dabei um eine Überwachung, die mit einer versteckten Kamera gefilmt wird. Doggett und Follmer leiten die Überwachung und sitzen in einem Lieferwagen in der Nähe. Lukesh ist ein gesuchter Mörder, der seinen Opfern, allesamt Frauen, die Zunge rausschneidet. Diese Tatsache macht Doggett etwas nervös, weil er um die Sicherheit von Reyes besorgt ist. Damit sie Lukesh positiv identifizieren können, warten die Agenten darauf, dass er den Briefkasten zum Apartment 4-D öffnet. Doggett möchte ihn jedoch schon ehr schnappen. Lukesh fühlt, das etwas nicht stimmt und entfernt sich von den Briefkästen. Reyes zieht ihre Waffe und verfolgt Lukesh, sie bleibt in Sprechkontakt mit den Agenten im Wagen, und geht in ein Treppenhaus. Plötzlich taucht Lukes auf und schneidet ihr die Kehle mit einem Rasiermesser auf. Doggett und Follmer stürmen aus dem Wagen, als sie Reyes Schreie hören und finden sie mit durchschnittener Kehle vor. Doggett läuft los, um die Verfolgung von Lukesh aufzunehmen. Follmer warnt ihn, dass Lukesh Reyes Waffe hat. Doggett geht nach draußen in eine Sackgasse und drängt Lukesh in eine Ecke. Dieser hebt ganz ruhig seine blutverschmierten Hände hoch und ergibt sich. Polizeiautos nähern sich von hinten und Doggett dreht sich etwas um, um ihnen seine Position mitzuteilen. Als er sich zurückdreht, ist Lukes verschwunden. Doggett geht weiter in die Sackgasse hinein, die Polizeiwagen sind verschwunden und Lukesh steht nun hinter ihm. Er zielt mit Reyes Waffe auf Doggetts Kopf. Als Doggett sich umdreht, feuert er. Reyes, unverwundet, packt Umzugskartons in ihrem neuen Apartment aus, als Doggett sie besuchen kommt. Er ist auch unverletzt und hat ihr ein Einweihungsgeschenk mitgebracht, ein Wurstsandwich von einem Stand ganz in der Nähe. Reyes geht in die Küche, um Teller zu holen, als ihr Telefon klingelt. Es ist Skinner, mit der Neuigkeit, dass Doggett in einer Seitengasse angeschossen wurde. Reyes ist verwirrt, weil sie plötzlich bemerkt, dass Doggett nicht mehr in ihrem Apartment ist. Follmer und Scully treffen sich mit Reyes im Krankenhaus. Sie ist sich sicher, dass sie sich wegen Doggett irren, da sie ja weiß, dass er gerade eben noch in ihrem Apartment war. Aber dann sieht sie selbst, dass Doggett gelähmt im Koma liegt. Reyes versucht, sich die Sache zu erklären und Scully erzählt ihr von dem Besuch ihres Vaters bei ihr, der eigentlich bereits tot war. Reyes ist sich sicher, dass das nichts mit ihrem Erlebnis zu tun hat. Skinner erfährt von den Ballistikern, dass die Kugel aus Reyes Waffe stammt, und lässt Reyes von Scully auf die Polizeiwache bringen. Follmer befragt Reyes. Als er ihr die Beweise vorlegt, bleibt sie bei ihrer Version. Von dem Beobachtungsraum aus identifiziert sie ein Augenzeuge als den Schützen, es ist Lukesh. Im Krankenhaus erklären Scully und Skinner Reyes, dass die Anschuldigung gegen sie gewisse Schwachstellen aufweist. So war sie zu Hause, als Skinner sie angerufen hat und damit 14 Meilen von dem Tatort entfernt, und obwohl ihre Waffe nicht abgefeuert wurde, stammt die Kugel eindeutig aus ihrer Waffe. Doggett erwacht aus seinem Koma und klopft etwas auf Bettgitter. Skinner bemerkt, dass es sich bei dem Klopfen um Morsecode handelt - Doggett buchstabiert "Lukesh". Reyes hat jedoch keine Ahnung, was das Wort bedeutet. Zurück zu Hause kümmert sich Lukesh um seine bettlegerische Mutter. Als sie nicht hinsieht, berührt er die Sig Sauer Pistole, die er von Reyes gestohlen hat. Mrs. Lukesh bittet ihn um ihr Lieblingssandwich und Lukesh holt die geheime Zutat aus dem Kühlschrank, es ist eine menschliche Zunge. Später in der selben Nacht verlässt er leise das Haus, aber seine Mutter hört ihn. Er geht in die Gasse und hat ein Rasiermesser in der Hand, plötzlich löst er sich in Luft auf. In Reyes Apartment zeigt ihr Skinner eine Akte über Erwin Lukesh, Lukesh behauptet, er hätte Reyes aus der Gasse kommen sehen, kurz nachdem Doggett erschossen wurde. Sie glaubt, dass Lukesh irgendwie in die Sache verwickelt ist. Follmer lässt Skinner Reyes ins Krankenhaus zu Doggett bringen, weil Doggett nur mit ihr reden will. Als Doggett einen Joystick bewegt, der an einen Kommunikator angeschlossen ist, fragt er sie so, wie Reyes noch am Leben sein kann, wenn er doch ihre durchgeschnittene Kehle gesehen hat. Doggett erzählt Reyes und Follmer dass Lukesh nicht nur versucht hat, ihn umzubringen, sondern auch Reyes umgebracht hat. Am nächsten Tag fragt Reyes Doggett, ob er einen Imbisswagen in der Nähe ihres Apartments kennen würde. Er weiß sofort, dass es sich dabei um den besten Würstchen Stand in der ganzen Stadt handelt. Danach erzählt sie ihm von ihrer Theorie: vielleicht ist Lukesh in der Lage, sich frei zwischen zwei Parallel-Welten zu bewegen und irgendwie ist Doggett ihm durch dieses Tor gefolgt. In diesem anderen Universum wurde Reyes getötet, während sie eine Untersuchung gegen Lukesh durchführte, und in diesem Universum kannte sie noch nicht mal seinen Namen. Follmer und Skinner befragen Lukesh und sagen ihm, dass Doggett ihn als den Schützen identifiziert hat. Sie sagen ihm, dass sie seine Mutter nach seinem Alibi befragen müssen. Lukesh verweigert ihnen ein Gespräch mit seiner Mutter, so dass Skinner und Follmer wissen, dass er etwas verbirgt. Als Lukesh das Büro verlässt, kommt er an Reyes vorbei. Sie fragt ihn ganz direkt, wie er es anstellt, sich zwischen zwei Welten zu bewegen und so seine Fantasien auszuleben. Er geht ganz nah an sie ran und sagt mit gelassener Stimme: "Gott, ich habe Sie wirklich genossen, Sie haben wie ein Schwein geblutet." Lukesh geht wieder nach Hause und stellt fest, dass Reyes Pistole nicht mehr in der Schublade ist, in die er sie getan hatte. Seine Mutter fragt ihn nach der Pistole und auch danach, dass er sich einfach aus dem Haus geschlichen hat. Sie erzählt ihm weiterhin, dass das FBI Nachrichten für sie hinterlassen hat und dass sie vorhat, mit ihnen zu sprechen. Lukesh beginnt zu weinen und holt sein Rasiermesser heraus. Er tritt an das Bett seiner Mutter heran und tötet sie. Im Krankenhaus tippt Doggett die Nachricht "2 Doggetts können nicht in einer Welt sein, Sie können es in Ordnung bringen." Er bittet Reyes darum, die Lebenserhaltung abzuschalten, weil er auch an ihre Theorie mit den zwei Welten glaubt. Wenn der eine Doggett nicht mehr da ist, wird der andere Doggett die Welt wieder betreten. Ihre Unterhaltung wird von Skinner gestört, der Reyes anruft, um ihr mitzuteilen, dass Lukesh seine Mutter getötet hat und verschwunden ist. Reyes kehrt zurück in ihr Apartment, verkabelt mit einem Funkgerät, dass sie mit Skinner, Scully und Follmer in dem Überwachungswagen verbindet. Außerdem können sie alles was im Apartment vor sich geht über Videomonitore beobachten. Plötzlich taucht Lukesh aus dem Nichts auf und greift Reyes von Hinten. Er zieht das Funkgerät aus ihrem Ohr und hält ihr eine Rasierklinge an den Hals, vollkommen darüber im klaren, dass draußen ein Überwachungswagen steht. Als die Agenten die Videoverbindung zu Reyes verlieren, ist Scully sich sicher, dass Lukesh sich im Apartment befindet. Lukesh gibt Reyes die Schuld daran, dass er seine Mutter getötet hat. Als er gerade ihren Hals durchschneiden will, stürmt Follmer rein und erschießt ihn, und rettet so Reyes das Leben. Später in der selben Nacht geht Reyes noch mal ins Krankenhaus, sie hat eine Entscheidung getroffen. Sie schaltet die Beatmungsmaschine von Doggett ab und er atmet zum letzten Mal tief ein. Weinend schließt sie ihre Augen. Als sie sie wieder aufmacht, ist sie nicht mehr im Krankenhaus, sondern wieder in ihrem unausgepacktem Apartment. Doggett sagt ihr, dass sie die Teller für die Würstchen ruhig weglassen soll. Sie ist verblüfft und überwältigt, als sie ihn sieht. Er wundert sich, was mit ihr los sei, als sie ihn mit Tränen in den Augen umarmt. "Mir geht es prima" antwortet sie glücklich.