Unter dem Bett (Scary Monsters) 9-12

Regie: Dwight Little
Buch: Tom Schnauz
Hauptdarsteller:

Gillian Anderson (Dana Scully)

     Mitch Pileggi (Director Walter Skinner)
  Robert Patrick (John Dogett)
  Annabeth Gish (Monica Reyes)
Nebendarsteller: Jolie Jenkins (Leyla Harrison)
  Brian Poth (Gabe Rotter)
  Scott Paulin (Jeffrey Conlon)
  Gavin Fink (Tommy Conlon)
  Steve Ryan (Sherriff Jack Coogan)
Handlung: Agent Leyla Harrison präsentiert den Agenten Scully, Doggett und Reyes einen Fall, bei dem es sich um den mysteriösen Tod einer Frau handelt. Obwohl sich die Agenten anfänglich weigern, den Fall als X-Akte zu akzeptieren, überzeugt Harrison sie, Untersuchungen anzustellen, woraufhin sich zeigt, dass der Tod die Tat eines kleinen Jungen sein könnte, der scheinbar die schreckliche Fähigkeit besitzt, grauenvolle Kreaturen zu kontrollieren.
         
Der achtjährige Tommy Conlon liegt nachts wach in seinem Bett in Fairhope, Pennsylvania, als er Kratzgeräusche unter seinem Bett wahrnimmt. Er schreit nach seinem Vater, der sofort erscheint und unter dem Bett nachguckt. Jeffrey Conlon sieht dort etwas entlang huschen, sagt jedoch zu seinem Sohn, dass alles in Ordnung sei und geht. Tommy hört die Geräusche abermals und rennt zur Türe. Obwohl Tommy weint und schreit, hält Conlon den Türgriff fest, so dass Tommy nicht heraus kann. In Quantico wird Scully von Agent Leyla Harrison (aus der Folge 8x19) angesprochen, die gerne einen Fall mit ihr diskutieren möchte, von dem sie glaubt, es könnte eine X-Akte sein. Ein Junge namens Tommy Conlon hat seiner Großmutter erzählt, dass seine Mutter von einem Monster getötet wurde und dass sein Vater davon wüsste. Harrison fragt sich, wieso der Leichenbeschauer festgestellt hat, dass die Mutter 16 mal auf sich selbst eingestochen hat und Tommys Katze auch getötet wurde. Obwohl Harrison Scully bittet, den Fall zu übernehmen, lehnt diese ab. Später bekommt Scully einen Anruf von Reyes, die gerade mit Doggett und Harrison auf dem Weg nach Pennsylvania ist. Als Scully ihr sagt, dass es keinen Fall gibt, dreht Doggett um und fährt wieder zurück Richtung Heimat. Harrison gibt nicht auf und bittet sie, wenigstens nachzugucken, ob der kleine Junge in Gefahr ist. Doggett wendet das Auto abermals und fährt nun doch in Richtung des Hauses der Conlons. Als die Agenten vor dem Haus vorfahren, versteckt Conlon die Schaufel in seinem Auto, mit der er zuvor gegraben hat. Reyes bittet ihn, mit Tommy sprechen zu dürfen, aber Conlon ist von der Idee nicht gerade begeistert. Da er Stimmen gehört hat, kommt Tommy aus dem Haus heraus. Harrison erwähnt, dass seine Großmutter ihr von den Monstern erzählt hat und Tommy antwortet nur: "Es gibt keine Monster", worauf Conlon sie wegschickt. Als Harrison sich bei Doggett entschuldigt, steht für die beiden anderen Agenten fest, dass irgendwas Merkwürdiges vor sich geht. Doggett hat Blut auf der Hand des Mannes bemerkt und auch Anzeichen dafür, dass er gerade etwas vergraben hat. Die Agenten steigen ins Auto um einen Durchsuchungsbefehl zu beantragen, aber das Auto springt nicht an. Plötzlich spritzt Blut aus den Öffnungen der Lüftungen und bespritzt sie. Sie kontrollieren den Motor und stellen fest, dass alle Drähte durcheinander und von Blut bedeckt sind. Im Haus sagt Tommy zu seinem Vater, dass die Monster die Agenten nicht gehen lassen wird. Später in der gleichen Nacht bringt ein Freund von Harrison, Gabe Rotter, die tote Katze von Tommy zu Scullys Apartment. Auf Harrisons Bitte hin hat er sie beim vorherigen Haus der Conlons ausgegraben. Scully kommt ins Grübeln, ob Harrison da nicht vielleicht doch auf eine X-Akte gestoßen ist. Sie führt eine Autopsie an dem Tier durch und stellt fest, dass es sich selbst getötet hat. Jedoch sieht es so aus, als ob die Katze versucht hätte, etwas aus ihrem Magen zu entfernen, etwas aus sich heraus zu beißen. Scully nimmt Verbindung mit dem Sheriff in Fairhope auf und bitte ihn, zu schauen, ob ihre Kollegen in Ordnung sind, da sie vermisst werden. Der Sheriff kennt das Haus der Conlons, weil ihn Tommys Großmutter letzte Woche auch schon gebeten hatte, sich um den Jungen zu kümmern. Conlon hatte ihn damals bedroht und vom Grundstück gejagt. Im Haus der Conlons kann Reyes von ihrem Mobiltelefon aus keine Anrufe tätigen, obwohl es angeblich vollen Empfang hat. Da ihr Auto nicht funktioniert, müssen sie wohl für die Nacht im Haus bleiben - hoffen aber so wenigstens zur Sicherheit des Jungens beitragen zu können. Als sie Tommys Schreie hören, sehen sie wie Conlon eine Tür festhält und Tommy in dem Raum dahinter gefangen ist. Sie öffnen die Tür und finden drei Kreaturen, die auf dem Boden herumkrabbeln. Als Doggett auf eine Kreatur feuert, regeneriert sie sich sofort in zwei Neue. Die Kreaturen verschwinden in dem kleinen Spalt zwischen Wand und Boden und Doggett kann danach im ganzen Haus keine Spur von ihnen entdecken. Später, als Tommy ganz ruhig ein Bild malt, erzählt er den Agenten, dass es diese Kreaturen waren, die seine Mutter verletzt haben. Doggett befragt Conlon der erklärt, dass die Kreaturen ihn auch schon angegriffen haben und dass sie nicht aufhören werden, bis sie alle getötet haben. Doggett befiehlt Conlon, seinen Sohn zu nehmen, damit sie alle das Haus verlassen können, aber Conlon ist der festen Überzeugung, dass die Monster sie nicht gehen lassen werden. Der Sheriff kommt vorbei und sagt den Agenten, dass sie wegen der Kälte nicht gehen können. Der Sheriff zieht seine Waffe und Doggett wehrt ihn ab. Doch als Doggett ihm einen Stoß in die Rippen versetzt, geht dieser durch den Körper des Sheriffs durch und hinterlässt ein klaffendes Loch. Der tote Sheriff hat jedoch keine inneren Organe und das Blut in seinem Körper ist nicht echt. Doggett befragt Conlon aber der sagt nur, dass er Tommy in das Zimmer mit den Kreaturen eingeschlossen hat, weil er weiß, dass sie ihm nichts tun werden. Oben zeigt Tommy Reyes ein selbstgemaltes Bild, auf dem die Monster sie angreifen. Sie fragt ihn, warum er so etwas malt, woraufhin er antwortet: "Weil ich Angst habe". Scully macht sich große Sorgen, als sie den Sheriff nicht erreichen kann und fährt mit Gabe nach Pennsylvania. Sie findet einen quicklebendigen Sheriff vor, der ihr erzählt, dass er versucht hat, zu dem Haus der Conlons zu kommen, die Straßen jedoch zu unsicher waren. Als Doggett und Harrison bemerken, dass der Körper des Sheriffs verschwunden ist, kommt Reyes die Treppen hinunter und hält ihren Bauch. Die Kreaturen wirbeln unter der Haut ihres Bauchs umher. Sie sagt ihnen, dass Tommy die Ursache für all dies ist. Conlon erklärt, dass er seinen Sohn nicht daran hindern kann, Dinge zu erfinden, wenn er Angst hat. Doggett geht die Treppen rauf um mit Tommy zu reden, aber als der dem Jungen in den verschlossenen Raum folgen will, fällt er in ein schwarzes Nichts. Er landet auf dem Boden und wird von Dutzenden von Kreaturen überfallen, die seinen ganzen Körper bedecken. Während Reyes sich vor Schmerzen krümmt, bittet Harrison Conlon um Hilfe. Sie beginnt plötzlich aus ihren Augen zu bluten. Conlon geht nach oben zu seinem Sohn und wird von Doggett aufgehalten. Dieser erzählt ihm, dass nichts von alledem real ist. Conlons Frau hat geglaubt, es sei real und hat sich deshalb selber getötet. Da Doggett selbst nicht daran geglaubt hat, war er vor den Kreaturen sicher. Tommy ruft nach seinem Vater, aber Conlon antwortet nicht. Tommy schaut aus dem Fenster und sieht wie Conlon und Doggett Reyes und Harrison zum Wagen bringen. Doggett geht zum Haus zurück und verschüttet Benzin auf dem Boden. Tommy kommt nach unten und beschuldigt Doggett, dass er ihm nur Angst machen wolle. Aber Doggett entzündet ein Streichholz und wirft es in der Nähe des Jungens auf den Boden. Das Wohnzimmer geht in Flammen auf und zum ersten Mal hat Tommy wirklich Angst. Zur gleichen Zeit sind Reyes und Harrison plötzlich geheilt. Als sie zum Haus eilen kommt auch gerade Scully mit Gabe in einem Schneeflug an. Das Haus ist unbeschädigt und Tommy ohnmächtig. Doggett hatte den Raum nur mit Wasser bespritzt, aber Tommy hatte sich etwas anderes vorgestellt. Zurück beim FBI bedankt sich Harrison bei Doggett und sagt ganz sorglos, dass er ihnen mit seiner Fantasielosigkeit das Leben gerettet hat. Reyes erzählt Scully und Harrison, dass es Psychiatern gelungen ist, Tommys Einbildungskraft einzudämmen. Im Krankenhaus sitzt Tommy vor einer ganzen Reihe von Fernsehapparaten, die eine Vielzahl von verschiedenen Sendungen ausstrahlen. Er hat eine leeren Blick und guckt, als ob man ihn einer Lobotomie unterzogen hätte.