Gamera gegen Jiggar - Frankensteins Dämon bedroht die Welt

Monsters Invade Expo 70 / Gamera Tai Dai Maju Jaiga

(= Gamera gegen die dämonische Bestie Jaiga) / Gamera vs. Monster X

Japan 1970 (Deutschland 1972)

Regie: Noriaki Yuasa
Produktion: Daiei Motion Picture / Hidemasa Nagata
Buch: Nisan Takahashi
Kamera: Akira Kitazaki
SpFX: Noriaki Yuasa / Kazufumi Fujii
Musik: Shunsuke Kikuchi
Darsteller: Tsutomu Takakuwa (Hiroshi)
    Kelly Varis (Tommy)
   Katherine Murphy (Susan)
    Kon Omura (Ryosaku)
   Frank Gruber (Dr. Williams)
   Junko Yashiro (Miwako)
   Sanshiro Honoo (Keisuke)
Originallänge: 83 min
Deutsche Länge: 83 min 
Filmverleiher:  
Video: Noch nicht erhältlich. 
Beschlagnahmt:     
Handlung: Auf der Expo 70 in Osaka wird das Relikt einer uralten versunkenen Kultur ausgestellt, das man auf der im Südpazifik gelegenen Westerinsel (das Pendant zur Osterinsel) ausgegraben hat: eine zehn Meter hohe Statue, ein Steinidol mit dem absurden Namen Teufelspfeife. Nachdem man alle diesbezüglichen Warnungen der Wester-Länder in den Wind geschlagen hat, erscheint das Monster Saiga, eine Kreuzung aus Triceratops, Dimetrodon und Pitbull, und greift die Weltausstellung an. Wie man es in solchen Fällen gewohnt ist, ist auch gegen Jaiga erst mal kein Kraut gewachsen, aber Gamera, Riesenschildkröte und Flammenwerfer in einem, nimmt den Kampf auf. Dabei wird Gamera von Jaigas Schwanzstachel schwer verletzt und bewegungsunfähig gemacht. Vom Hubschrauber aus werden Röntgenaufnahmen der paralysiert am Strand liegenden Giant Turtle gemacht. In der Lunge entdeckt man eine seltsame Geschwulst. Kurzentschlossen schnappen sich der Youngster Hiroshi und sein gleichaltriger amerikanischer Freund Tommy, der Sohn des Westerinsel-Archäologen Dr. Williams, ein Kleinst-U-Boot, das Hiroshis chaplinesker Vater konstruiert hat und steuern damit in den offenen Rachen des komatösen Gamera. Über Radar und per Funk können die beiden mutigen Jungen von den Zurückgebliebenen dirigiert werden. Im Lungenraum des Gamera-Giganten entdecken sie schließlich Jaigas Brut! Mit Hilfe von Niederfrequenzwellen wird das Jungtier getötet. Auch das Muttertier kann mit dem gleichen Verfahren fürs erste unschädlich gemacht werden. (Dies also ist das Geheimnis der Teufelspfeife.) Dann müssen die Kinder noch ein zweites Mal in Gameras Körper, um ihn mit starken Stromkabeln, die an sein Herz geschlossen werden, zu reanimieren. Für die Wiederbelebung braucht es sieben Millionen Volt! Der auferstandene Gamera schießt in den Himmel, verfrachtet Jaiga, der ebenfalls wieder zu sich gekommen ist, auf die Westerinsel und erschlägt ihn dort mit der Teufelspfeife.
Fazit: Dies sei der beste in der Reihe der sonst eher traurigen Gamera-Filme. Das Studio scheint für dieses Projekt etwas mehr Geld ausgegeben zu haben als gewöhnlich. Auch hatten sich die Drehbücher inzwischen wohltuend von Tohos Godzilla gelöst und eine eigene Identität entwickelt. GAMERA VS MONSTER X ist ein Kinderfilm, und Daiei konzentrierte sich nun vor allem auf diese Klientel.