King Kong - Frankensteins Sohn / King Kong schlägt zurück

Kingu Kongu No Gyakushu / King Kong Escapes

The Revenge Of King Kong / La Revanche De King Kong

Japan 1967 (Deutschland 1970)

Regie: Inoshiro Honda
Produktion: Toho Company Ltd / Tomoyuki Tanaka
Buch: William J. Keenan / Kaoru Mabuchi (Takeshi Kimura)
Kamera: Hajimi Koizumi
SpFX: Eiji Tsuburaya
Musik: Akira Ifukube
Darsteller: Rhodes Reason (Commander Carl Nelson)
    Linda Miller (Lt. Susan Watson)
   Akira Takarada (Commander Jiro Nomura)
    Mie Hama (Madame X)
   Eisei Amamoto (Dr. Who)
   Yoshifumi Tajima (Dr. Whos Handlanger)
   Ikio Sawamura (Alter Mann)
   Haruo Nakajima (King Kong)
   Hiroshi Sekita (Gorosaurus)
Originallänge: 104 min
Deutsche Länge: 91 min 
Filmverleiher: Constantin Film / Splendid Film
Video: Taurus (Cut) 
DVD: Media Target (Uncut)
Beschlagnahmt:     
Handlung: Im Bunde mit einer ungenannten Macht der Dritten Welt, die gerne über Nacht zur Atommacht avancieren möchte, versucht ein Mad Scientist, der sich den Namen Dr. Who zugelegt hat, in der Arktis das hochradioaktive Element X zu fördern. Zu diesem Zwecke baut er einen riesigen Roboter nach den Maßen King Kongs, der die Arbeit ferngesteuert durchführen soll, aber der Metallgigant macht schlapp: Die Strahlung ist zu stark für ihn. Jetzt ist guter Rat teuer. Madame X, die Agentin der unbekannten ausländischen Macht, will Resultate sehen und zwar schnell. Also muss der echte Kong her. Der hat unterdessen ein UNO-Forschungsteam, das an seiner Mondo-Insel in der Java-See einen gemütlichen Zwischenstopp eingelegt hat und dem Carl Nelson, Kommandant des U-Boots Explorer, Jiro Nomura und die blonde Susan Watson angehören, vor Gorosaurus und einer Seeschlange beschützt. Nachdem das Team die Insel verlassen hat, erscheinen die Kohorten Whos, machen Kong mit Betäubungsgas kampfunfähig und verstauen ihn in einem Riesentanker. Unter Hypnose soll der Riesengorilla das Wunder vollbringen und Element X fördern. Doch die Hypnose versagt. Also verfällt Who auf den Plan, Kongs Freundin Susan zu entführen und als Druckmittel einzusetzen, um den hochintelligenten Riesenaffen auf diese Weise zur Unterordnung zu zwingen. Aber ein echter Kong lässt sich nicht unter Druck setzen. Er bricht aus seinem arktischen Gefängnis aus. Who verfolgt ihn. Ausgerechnet in Tokio, auf der Spitze des Tokyo Tower, kommt es zum Showdown zwischen dem Gorilla und Whos Stellvertreter Mechani-Kong, der Susan in seinen stählernen Pranken hält. Der metallene Riese stürzt bei der Prügelei, nachdem Susan in Sicherheit ist, in die Tiefe und zerschellt auf dem Trottoir Who, der Madame X aus dem Weg geräumt hat, versucht auf hohe See zu entkommen, aber Kong haut sein Schiff in Einzelteile, bevor er auf seine Insel zurückkehrt.
Fazit: Was bei NANKAI NO DAIKETTO noch nicht funktioniert hatte, klappte in diesem Film. King Kong war wieder da. Es konnte eine Vereinbarung mit Rankin / Bass über eine Realfilmfassung ihrer Zeichenfilmserie um Kong und Dr. Who getroffen werden. Diese Serie, die im September 1966 bei ABC begann, brachte es auf insgesamt 78 Folgen. Auf der heimischen Insel musste King Kong, ganz nach 33er Vorbild, zuerst einen Saurier überwinden. Dieser Gorosaurus sollte - das Team im Studio war geschrumpft- per Subkontrakt von Ryosaku Takayama, der auch die Monsteranzüge für Tsuburaya Productions und die Daiei entwickelte, angefertigt werden, aber als Takio Inoue und Nobuyuki Yasumaru zur Abnahme in Takayamas Atelier in Nerima kamen, erwies sich das Resultat ihrer Meinung nach als zu dürftig. Yasumaru versuchte sich nach dieser Pleite selbst, und auf diese Weise wurde Gorosaurus für ihn, der mit MOSURA in der Modellabteilung angefangen hatte, zum Beginn einer zweiten Karriere. Der Showdown des Films wird nicht auf dem Empire State Building, dafür auf der Spitze des Tokioter Fernsehturms ausgetragen. Kongs Gegner ist ein riesenhafter, von dem megalomanischen Dr. Who geschaffener Roboter - der in der Godzilla-Serie später in MechaGodzilla mutierte. Dr. Who wurde von dem Spezialisten für schlechte Zähne, Eisei Amamoto, gespielt, der manchen noch als Hohepriester des Mu-Reiches (KATEI GUNKAN) in Erinnerung sein wird.