King Kong gegen Godzilla / Godzilla gegen MechaGodzilla

Gojira Tai Mekagojira / Godzilla vs. MechaGodzilla

Godzilla vs. The Cosmic Monster

Japan 1974 (Deutschland 1974)

Regie: Jun Fukuda
Produktion: Toho-Eizo Co Ltd / Tomoyuki Tanaka
Buch: Jun Fukuda / Hiroyasu Yamamura
Kamera: Yuzuru Aizawa
SpFX: Teruyoshi Nakano
Musik: Masaru Sato
Darsteller: Masaaki Daimon (Keisuke Shimizu)
    Kazuya Aoyama (Masahiko Shimizu)
   Akihiko Hirata (Professor Miyashima)
    Hiroshi Koizumi (Dr. Kazukura)
   Reiko Tajima (Saiko Kanashiro)
  Hiromi Matsushita (Ikuko Miyashima)
  Masao Imafuku (Azumi Prinzessin)
  Isao Zushi (Gojira)
  Ise Mori (Mekagojira)
   Momoru Kusumi (Angilas)
   Momoru Kusumi (King Shisaar)
Originallänge: 84 min
Deutsche Länge: 84 min
Filmverleiher: Constantin Film
Video: Taurus Video (Cut)
DVD: Media Target (Uncut)
Beschlagnahmt:     
Handlung: Beim Bau einer Straße auf Okinawa entdeckt der junge Architekt Keisuke Shimizu eine Höhle, in der man neben ungeheuerlichen Wandzeichnungen auch die Statuette des Löwengottes Shisaar findet, der das königliche Geschlecht der Azumi vor Jahrtausenden vor Angreifern, die vom Festland kamen, geschützt haben sol1. Obendrein gibt es noch die rätselhafte Vision einer Azumi-Prinzessin: Wenn ein schwarzer Berg über den Wolken am Himmel erscheint, wird ein riesiges Ungeheuer auftauchen und versuchen die Welt zu zerstören. Wenn aber der rote Mond untergegangen ist und die Sonne im Westen aufgeht, dann werden zwei andere Ungeheuer erscheinen und die Menschheit retten. Unverhofft taucht auf einmal Godzilla in Tokio auf und beginnt, nach einer kleinen Rauferei mit dem Ankylosaurus Angilas, die Stadt nicht verabredungsgemäß einzuäschern. Doch dieser Godzilla ist nicht Godzilla. Die Einwohner merken es, als in der Bucht von Tokio eine zweite Echse gleicher Gestalt auftritt. Die leidige Identitätsfrage wird gelegentlich einer kurzen Auseinandersetzung geklärt, in deren Verlauf der erste Godzilla seine Camouflage abschüttelt und sich als schwergepanzerter, Godzilla nachgebildeter Roboter entpuppt. Dieser Riese aus Weltraumtitan, MechaGodzilla, steht unter dem Befehl außerirdischer Invasoren, die aus irgendeinem Schwarzen Loch stammen und deren genaue Herkunft schon aus diesem Grunde reichlich mysteriös ist. Da der Roboter nach der ersten Begegnung mit dem Original-Godzilla etwas mitgenommen aussieht, beordern ihn die Aggressoren in ihr Hauptquartier und zwingen Professor Miyashima, den sie mitsamt Tochter Ikuko und Keisukes Bruder gekidnappt haben, den Titanen zu reparieren. So dann soll der Roboter Shisaar, der in einem Berg wie Kaiser Rotbart Barbarossa im Kyffhäuser seiner Wiedererweckung entgegenschnarcht, vernichten, wird daran aber von Godzilla gehindert. In diesem Augenblick gibt es am Himmel eine Luftspiegelung: Es sieht so aus, als gehe die Sonne im Westen auf. Die Prinzessin hat inzwischen Shisaars Statuette in einem für sie vorgesehenen Schrein aufgestellt. Die ersten Sonnenstrahlen werden von ihr reflektiert und sprengen Shisaar aus seinem Gefängnisberg am Meer. Gemeinsam und erfolgreich gehen Godzilla und sein Monsterkollege gegen MechaGodzilla vor. Unterdessen schalten Keisuke und Interpol die Fünfte Kolonne der Invasoren aus, hinter deren Maske sich Gorillafratzen zeigen und zerstören ihre Basis in den Höhlen von Okinawa.
Fazit: Noch einmal sollte mit diesem Film das Ruder herumgedreht werden: Der kindliche Charakter der letzten Filme sollte wieder reduziert und Godzilla mit einem Roboter-Abbild ein ebenbürtiger Gegner entgegentreten. Dieser MechaGodzilla vereinigt in sich die serienerprobten Vorzüge des eisernen, maulwurfähnlichen Mogera (CHIKYU BOEIGUN) und des mechanischen King Kong (KINGU KONGU NO GYAKUSHU).