Die Brut des Teufels / Godzilla und der Kampf der Titanen

Mekagojira No Gyakushu (= MechaGodzilla schlägt zurück)

The Terror Of Godzilla / Terror Of MechaGodzilla

Japan 1975 (Deutschland 1975)

Regie: Inoshiro Honda
Produktion: Toho Company Ltd / Tomoyuki Tanaka / Henry G. Saperstein
Buch: Yukiko Takayama
Kamera: Seiko Tomioka
SpFX: Teruyoshi Nakano
Musik: Akira Ifukube
Darsteller: Katsuhiko Sasaki (Akira Ichinose)
    Tomoko Ai (Katsura Mafune)
   Akihiko Hirata (Dr. Shinji Mafune)
    Katsumasa Uchida (Jiro Murakoshi)
   Goro Mutsu (Mugaru Anführer)
  Kenji Sahara (Armee Commander)
  Tomoe Mori (Yuri Yamamoto)
  Shin Roppongi (Wakayama)
  Tohru Kawai (Gojira)
   Ise Mori (Mekagojira)
   Katsumi Nimiamoto (Titanosaurus)
Originallänge: 83 min
Deutsche Länge: 83 min
Filmverleiher: A.B. Filmverleih
Video: Bild Videothek (Uncut) / Magic (Uncut) 
DVD: Astro Best Entertainment (Uncut) / Marketing (Uncut)
Beschlagnahmt:     
Handlung: Mit einem U-Boot wird der Meeresgrund nach den Überbleibseln von MechaGodzilla abgesucht, aber die Außerirdischen aus dem Schwarzen Loch waren fixer. Das U-Boot wird von einem gigantischen Titanosaurus angegriffen. Letzterer wird von seinem Entdecker, einem aus dem Kreise der etablierten Wissenschaft ausgestoßenen Meeresbiologen kontrolliert. Dieser Dr. Mafune, ein schizoider Misanthrop reinsten Wassers, hat sich mit den Aliens verbündet, die seiner Tochter Katsura mit einem künstlichen Herzen, so kalt wie der Eisblock aus dem All, das Leben retten. Mit dem rekonstruierten und von Mafune verbesserten MechaGodzilla sowie dem Titanosaurus verfolgen die Außerirdischen wieder einmal alles andere als friedliche Ziele. Katsura wird neben dem Herzen auch noch das KontroIsystem von MechaGodzilla eingepflanzt, aber während des Gefechtes, das sich zwischen den beiden Giganten und Godzilla entspinnt, verübt sie, nach dem Tod des Vaters und des Cyborg-Daseins müde, Selbstmord, so das Godzilla ein zweites Ma l über den Riesenroboter triumphieren kann. Der Titanosaurus wird mit Hilfe eines Supersonargerätes kampfunfähig gemacht. Und die Invasoren, die in UFOs zu entkommen versuchen, werden von Godzillas radioaktivem Strahl getroffen.
Fazit: Inoshiro Honda war ursprünglich nicht als Regisseur vorgesehen und sprang nur für einen anderen (Fukuda) ein. Das Drehbuch war von einer Frau, Yukiko Takayama, geschrieben worden. Es war ihr erstes Skript. Takayama besuchte das Szenario Center, eine Privatschule, als sie an einem Story-Wettbewerb teilnahm, den Toho für einen neuen GOJIRA-Film ausgeschrieben hatte: Damals ging es der japanischen Filmindustrie nicht besonders gut und so suchten die Studios nach neuen Drehbuchautoren. Kenji Tokoro, ein Produzent, der für Toho arbeitete, verständigte mich, dass Tomoyuki Tanaka an meinem Beitrag interessiert sei und mich treffen wolle. Ich habe ihn also aufgesucht und er hat mich gebeten, weiterzumachen und ein fertiges Drehbuch zu schreiben. In meiner ersten Skript-Version hieß Titanosaurus Titan, und es gab zwei von ihnen. Zusammen bildeten sie ein einziges, sehr mächtiges Monster. Ganz Tokio sollte während der Monsterschlacht zerstört werden, aber Toho hat das Ausmaß der Verwüstungen begrenzt, um Geld zu sparen. Hondas Kommentar: Ihre Story war psychologisch - man konnte sie sogar poetisch nennen, aber sehr filmisch war sie nicht. An dem im deutschen Verleihtitel aufgeführten Monsternamen stimmt nur der von Godzilla. Wie schon im ersten Film um MechaGodzilla heißt der Roboter auch diesmal wieder King Kong und für den Titanosaurus bemühte Verleiher Brummer  entgegen auch der deutschen Synchronisation Konga (schließlich hatte A.B. den angloamerikanischen Riesenaffen aus dem Jahr 1961 bei uns unter dem Titel KONGA - FRANKENSTEINS SOHN wiederaufgeführt).