Godzilla

Deutschland 1998

Regie: Roland Emmerich
Produktion: Tri Star Picture / Bill Fay / Ute Emmerich
Buch: Dean Devlin / Roland Emmerich
Kamera: Ueli Steiger
SpFX: Volker Engel
Musik:  
Darsteller: Matthew Broderick (Dr. Nick Tatopoulos)
    Jean Reno (Philippe Roache)
   Maria Pitillo (Audrey)
    Hank Azaria (Animal)
   Arabella Field (Lucy)
  Harry Shearer (Charles Caiman)
  Nancy Cartwright (Sekretärin)
  Vicki Lewis (Dr. Elsie Chapman)
  Malcolm Danare (Mendel Craven)
   Michael Lerner (Bürgermeister von NY)
   Kevin Dunn (Colonel Hicks)
Originallänge: 133 min
Deutsche Länge: 133 min
Filmverleiher: Columbia TriStar
Video: Columbia TriStar (Uncut) / United Video (Uncut)
DVD: Columbia Tri Star (Uncut)
Beschlagnahmt:     
Handlung: Riesige Fußspuren durchpflügen Meilen panamaischer Wälder. Schiffe kentern aus unerklärlichem Grund vor der US-Küste. Ein Wissenschaftler, der den Effekt des Reaktorunfalls von Tschernobyl auf Erdwürmer untersucht, eine ambitionierte TV-Reporterin und ihr ungezogener aber unerschrockener Kameramann sowie ein rätselhafter französischer Versicherungsreporter, dessen Anwesenheit darauf schließen lässt, dass das Phänomen in irgendeinem Zusammenhang mit den französischen Atomexperimenten im Pazifik steht, heften sich auf die Spur des Ungeheuerlichen, das plötzlich im Hafen von New York auftaucht und Gestalt annimmt in einem zwanzig Stockwerke hohen Leguan, der mit mächtig zuschnappenden Kiefern durch die Wolkenkratzer von Manhattan prescht, sich völlig unempfindlich gegen die vom ratlosen Militär aufgefahrene Waffentechnik zeigt und seine Eier im Madison Square Garden legt.
Fazit: Mit diesem Film verlässt der traditionelle Godzilla das Feld der naiven Phantasie und vordergründiger Freude am Basteln und ordnet sich ein in die neue Bewegung des digitalen Films. Es gibt zwar Animatronics und hier und da versuchte man es auch mit einem Akteur in einem hochraffinierten Anzug, aber nur die im Computer realisierten Bilder vermittelten Regisseur Emmerich die von ihm gewünschte animalisch monströse Authentizität. Das Kind im Manne, die naive Freude an der Modelleisenbahn ist endgültig zerstört. Hier beginnt etwas anderes, das vermutlich genauso unaufhaltsam ist wie die alte Serie.